Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues ISE-Optionshandelssystem soll im April 2011 starten

08.12.2010
Deutsche Börse führt ihre neue globale Handelsarchitektur Optimise™ ein

Die International Securities Exchange (ISE) gab heute einen aktualisierten Zeitplan für die Einführung ihres neuen Optionshandelssystems bekannt, das auf der Handelsarchitektur Optimise™ der Gruppe Deutsche Börse basiert.

Der Rollout von Optimise bei der ISE wird im April 2011 beginnen und bis Juli dauern, da sowohl der Primär- als auch der Sekundärmarkt der ISE auf die neue Plattform migrieren. Nach intensiven Gesprächen mit ihren Teilnehmern hat die ISE den Einführungszeitplan für Optimise vollständig überarbeitet und wird nun direkt ab dem Tag der Einführung umfangreichere Systemfunktionalitäten bereitstellen können.

„Die Entwicklung unseres neuen elektronischen Handelssystems, das auf Optimise basiert, wäre ohne den großen Erfahrungsschatz und die enormen Fachkenntnisse unserer Technologieteams auf beiden Seiten des Atlantiks nicht möglich gewesen“, so Daniel Friel, Chief Information Officer der ISE. „Das Ergebnis ist ein innovatives Handelssystem, das hinsichtlich Latenz und Leistung neue Maßstäbe in unserer Branche setzt. Die ISE wird dadurch im extrem wettbewerbsintensiven US-Optionsmarkt auch in Zukunft zu den Marktführern gehören.“

Mit Optimise hat die Gruppe Deutsche Börse heute auch ihre neue globale Handelsarchitektur eingeführt. Optimise bündelt das Know-how von Deutsche Börse Systems und ISE und soll künftig als gemeinsame Technologieinfrastruktur für die Handelsplätze der Gruppe Deutsche Börse fungieren. Optimise ist eine wichtige Säule in der IT-Strategie der Gruppe Deutsche Börse. Durch Optimise können Technologie-Upgrades schneller durchgeführt und Wartungskosten gesenkt werden. Zudem ergeben sich bessere Expansionsmöglichkeiten.

„Wir sind stolz, unsere Optimise-Architektur offiziell am Markt einzuführen und den ISE-Teilnehmern die Einzelheiten des Zeitplans mitzuteilen. Der Name Optimise verdeutlicht unseren Anspruch; Optimise steht für eine weltweit führende Technologielösung, die alle notwendigen Funktionalitäten besitzt, um im hart umkämpften Börsensektor erfolgreich zu bestehen“, sagte Michael Kuhn, Vorstandsmitglied der Deutschen Börse und CEO der Deutsche Börse Systems.

Optimise steht für die bestmögliche Technologie, die mit der neuen Handelsarchitektur realisiert wurde. Optimise bietet uneingeschränkte Flexibilität und kann so an die Anforderungen jedes Marktes, der auf der IT-Architektur aufbaut, individuell angepasst werden. Im Einsatz bei der ISE wird Optimise der besonderen Marktstruktur und den spezifischen Funktionalitätsanforderungen des US-Optionshandels gerecht werden.

Ansprechpartner für die Medien:
ISE: Molly McGregor, Telefon: +1 212-897-0275 Deutsche Börse Systems: Heiner Seidel, +49-(0) 69-2 11-1 15 00
Über Optimise™
Optimise™, die unternehmenseigene globale Handelsinfrastruktur der Gruppe Deutsche Börse, ist ein weltweit führendes System, das höchsten technischen

Anforderungen gerecht wird. Die wichtigsten Eigenschaften, die Optimise auszeichnen, sind Schnelligkeit, Leistung, Effizienz, Kapazität, Durchsatz,

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Die globale Handelsinfrastruktur erfüllt die Anforderungen der Kunden nach minimaler Latenz und maximalem Durchsatz verbunden mit dem Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.

Optimise ist die künftige gemeinsame Technologieinfrastruktur für die Börsen der Gruppe Deutsche Börse. Das flexible Systemkonzept ermöglicht die Entwicklung von Anwendungen und Funktionalitäten, die für bestimmte Marktstrukturen und Kundengruppen speziell erforderlich sind, sowie schnelle Technologie-Upgrades.

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie