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Eurex führt erfolgreich Software-Upgrade ein

08.11.2011
Eurex-Kunden profitieren von deutlich geringerem Programmieraufwand durch neue Anbindungsoptionen basierend auf den Branchenstandards FIX und FIXML

Eurex Group hat gestern ihr neuestes Software-Release eingeführt. Mit Eurex Release 14.0 bietet die Terminbörse ihren Teilnehmern umfassendere Auswahlmöglichkeiten und mehr Flexibilität bei der Anbindung an das Eurex-Netzwerk. Erreicht wird dies durch neue Schnittstellen, Verbesserungen der Clearing- und Risikomanagement-Funktionen sowie einer weiteren Optimierung der Systemleistung.

Die drei völlig neu entwickelten Schnittstellen Eurex Market Data Interface, Eurex FIX Gateway und FIXML Clearing API basieren auf den Branchenstandards FIX und FIXML. Als Ergänzung zu den bereits verfügbaren Hochgeschwindigkeitsschnittstellen richten sich diese neuen Schnittstellen gleichermaßen an Handels- und Clearing-Teilnehmer, für die die Latenzzeit eine untergeordnete Rolle spielt. Die Schnittstellen bieten eine Reihe von Vorteilen, besonders eine bessere individuelle Konfigurierbarkeit und ein erhöhtes Maß an Hardware-Unabhängigkeit. Mit diesen Neuerungen legt Eurex Group den Grundstein für eine mittelfristige Ablösung der derzeit implementierten Handels- und Clearing-Infrastruktur VALUES API/MISS.

-- Das Eurex Market Data Interface unterstützt die Verbreitung von Kursen mittels aggregierter und saldierter Marktdaten mit unterschiedlicher Datentiefe im Multicast-Format. Dabei profitieren die Teilnehmer von einer geringeren Granularität und Bandbreitenanforderung. Der Schnittstelle liegt das FIX Adapted Streaming Protocol (FAST) zugrunde. Die Marktdaten stimmen mit den über VALUES API empfangenen Marktdaten überein.

-- Die Standardschnittstelle FIX Gateway unterstützt die FIX-Versionen 4.2 und 4.4.

-- Die Einführung von FIXML Clearing API reduziert die mit dem Zugang zu Eurex Clearing verbundenen Kosten und bietet Teilnehmern gleichzeitig ein höheres Maß an Flexibilität und Standardisierung in Bezug auf die Technologie. Das neue API basiert auf der als Branchenstandard geltenden Programmiersprache FIXML. Es kann leicht in die schon bestehende Infrastruktur der Teilnehmer integriert werden und erfordert keinen besonderen Programmieraufwand.

Im Bereich Risikomanagement können Teilnehmer ab jetzt das Vorhandels-Risikomanagement-Tool Advanced Risk Protection auch dazu nutzen, bilaterale Transaktionen in der Produktwährung zu limitieren, d.h. die erweiterte Funktion steht auch für die EurexOTC Trade Entry-Funktionalität zur Verfügung. Bislang konnten Beschränkungen für diese Funktionalität lediglich in Form der maximalen Anzahl von Kontrakten festgelegt werden.

Auf Basis des Margin-Parameters bzw. des aktuellen Preises des Basiswerts sowie der Kontraktgröße erfolgt eine Risikoberechnung für die entsprechende außerbörsliche Transaktion. Dieser Betrag wird mit einem anderen Risikowert, der als zuerst eingegebener Wert im System geführt wird, abgeglichen.

Die Transaktion wird akzeptiert, sofern der für den betreffenden Händler/Kontrahenten bzw. für das jeweilige Produkt geführte maximale Risikobetrag über dem für die eingegebene Transaktion errechneten Wert liegt oder diesem entspricht.

Auf Clearing-Ebene bietet das neue Software-Release eine Reihe von verbesserten Funktionalitäten, mit denen ein verbessertes Sicherheitenmanagement und eine leichtere Verarbeitung von Give-Up-Geschäften gewährleistet werden sollen.

Eurex Release 14.0 zählt zu den wichtigen Meilensteinen der Eurex Technology Roadmap. Die Anfang 2006 gestartete Roadmap bündelt die verschiedenen Bausteine zur Systemoptimierung: Software- und Hardware-Upgrades, die Einführung neuer Angebote und Dienste sowie die Verteilung neuer und individualisierbarer Datenpakete.

Ansprechpartner für die Medien:
Heiner Seidel, Telefon: +49-69-2 11-1 15 00, E-Mail:
heiner.seidel@eurexchange.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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