Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studium mit Unternehmenspraxis kombiniert

02.05.2002


"StudiumPlus", das duale Studienangebot der Fachhochschule Gießen-Friedberg, erweitert zum Sommer 2002 sein Ausbildungsprogramm. Auch der neue wirtschaftswissenschaftliche Studiengang koppelt die akademische Qualifikation mit Phasen der betrieblichen Ausbildung und ermöglicht kooperierenden Unternehmen eine gezielte Personalentwicklung.

Mit den Fachrichtungen Mittelstandsmanagement und Krankenversicherungsmanagement wird dieser Bachelor-Studiengang den Lehrbetrieb starten. Geplant ist die Aufnahme von 25 Studierenden pro Fachrichtung. Den Schwerpunkt Krankenversicherungsmanagement richtet die Fachhochschule in enger Zusammenarbeit mit der AOK Hessen als Qualifikationsmodell für deren Mitarbeiter ein. Der neue Studiengang, der nach 6 Semestern zum Abschluss "Bachelor of Business Administration" (BBA) führt, will Generalisten mit fachspezifischen Vertiefungen ausbilden.

Beim StudiumPlus kooperiert die FH Gießen-Friedberg mit Unternehmen der Region und dem mittelhessischen IHK-Verbund unter Federführung der Kammern Dillenburg und Wetzlar. Das innovative Studienkonzept ist auf das Anforderungsprofil der Wirtschaft zugeschnitten. Betriebliche Ausbildungsphasen wechseln sich mit dem FH-Studium ab. So wird eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis erreicht. Die Studiendauer ist mit sechs Semestern überschaubar. Während der drei Jahre sind die Studierenden gleichzeitig Mitarbeiter eines kooperierenden Unternehmens und werden dort zielgerichtet auf die Berufspraxis vorbereitet. Auf diesem Weg erleichtert StudiumPlus den Berufsstart der Absolventen und eröffnet ihnen hervorragende Karriereaussichten.

Zur Zeit läuft schon ein Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit den Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik. Insgesamt 30 Studierende haben die erste Studien- und Praxisphase erfolgreich absolviert. Voraussetzung für die Aufnahme des StudiumPlus sind Fachhochschulreife oder Abitur sowie der Vertrag mit einem Unternehmen. Das Studium endet mit dem internationalen Hochschulabschluss "Bachelor of Business Administration and Engineering". Dieser Abschluss verfügt über das Qualitätszertifikat einer anerkannten Akkreditierungsagentur.

Das "Wissenschaftliche Zentrum Dualer Hochschulstudien"(ZDH) an der FH Gießen-Friedberg ist für inhaltliche wie didaktische Fragen des StudiumPlus verantwortlich. Als Gegenstück zum ZDH haben Unternehmen und Kammern den Verein "CompetenceCenter Duale Hochschulstudien" gegründet, mit dem die Hochschule einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Er regelt u. a. die Verwendung der von den Unternehmen bereitgestellten Finanzmittel. Zu den nächsten Vorhaben der Projektpartner gehört die Einrichtung eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiengangs mit der Fachrichtung Logistikmanagement.

Weitere Informationen gibt es bei der IHK Wetzlar und der FH Gießen-Friedberg:
Tel.: 06441/9448-28 und 0641/309-2704
Fax: 06441/9448-33 und 0641/309-2906
E-Mail: Tanja.Kreiling@zdh.fh-giessen.de.

Erhard Jakobs | idw

Weitere Berichte zu: Bachelor-Studiengang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise