Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zwischenbilanz nach zwei Jahren Forschung für die Produktion von morgen

14.03.2002


Staatssekretär Thomas: "70% der Forschungsförderung gehen an den Mittelstand"

Anlässlich der Eröffnung der Konferenz "Forschung für die Produktion von morgen - Karlsruher Arbeitsgespräche 2002" zog der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Uwe Thomas, heute eine positive Zwischenbilanz: "Mit dem Programm zur Forschung für die Produktion von morgen investiert das BMBF in einen wichtigen Schlüsselbereich für Innovationen und neue Arbeitsplätze. Die Ergebnisse der geförderten Forschungsprojekte, die auf der Konferenz erstmalig präsentiert werden, festigen die internationale Spitzenposition Deutschlands in der Produktionstechnik. Besonders erfreulich ist es, dass kleine und mittlere Unternehmen sowie junge Technologiefirmen in der Förderung überwiegen und damit aktiv in Forschungsnetze einbezogen werden konnten".

Die Förderung wurde speziell auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Es werden Verbundvorhaben gefördert, in denen KMU und Forschungseinrichtungen gemeinsam neue Lösungen für die Produktion der Zukunft entwickeln. Die Zwischenbilanz weist aus: 70% aller geförderten Vorhaben in der Wirtschaft laufen bei KMU. Die Forschungsergebnisse tragen durch Multiplikatoreffekte zur Beschäftigung insbesondere in den mehr als 6.000 Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus mit über 900.000 Beschäftigten bei.

Das Know-how aus der Forschung zügig in die Wirtschaft zu transferieren ist ein weiteres Ziel der BMBF-Förderung. So existieren zur Zeit 43 Industriearbeitskreise zu KMU-relevanten Themen wie z. B. zum Teleservice, zu Elektronik-Technologien oder zur Vorbereitung von Fachkräften in KMU auf die Globalisierung.

Insgesamt stellte das BMBF für das vor rund zwei Jahren gestartete Programm "Forschung für die Produktion von morgen" bisher 170 Millionen Euro bereit, bis 2006 sollen es weitere 170 Millionen Euro und damit dann insgesamt 340 Millionen Euro sein. Zur Zeit werden mehr als 130 Verbundprojekte mit rund 900 einzelnen Partnern aus Industrie und Wissenschaft gefördert. Mit den aus Ideenwettbewerben hervorgegangenen Forschungsthemen werden z. B. aktuelle Fragen der miniaturisierten, mikrotechnischen Produktion gelöst. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Produkte durch mehr Benutzerfreundlichkeit und neue integrierte Dienstleistungen. Dabei spielt vor allem der Einsatz eingebetteter Software eine Schlüsselrolle.

Auch die Nachwuchswerbung ist Thema bei den Karlsruher Arbeitsgesprächen: So werden in diesem Jahr auch Schülerinnen und Schülern der Oberstufe und Studentengruppen die in der Ausstellung präsentierten Ergebnisse aus aktueller Forschung erläutert.

Pressereferat (LS 13) | BMBF-Pressedienst
Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/pft

Weitere Berichte zu: KMU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung
19.02.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordstand
29.01.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics