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Knapp drei Viertel aller Deutschen halten den Euro für den Teuro

21.01.2002


Eine von ProSieben in Auftrag gegebene forsa.-Umfrage zeigt:

Nicht einmal einen Monat nach Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung hat sich zwar die Mehrheit der Deutschen bereits an das neue Geld gewöhnt. Allerdings glauben 73 Prozent aller Bundesbürger, dass er weniger wert ist.

1005 Bundesbürger (ab 14 Jahren) wurden von forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen zum Euro befragt. "Trauen Sie dem Nachfolger der Mark?" "Welche Erfahrungen haben Sie in den ersten Tagen der Umstellung gemacht?" "Haben Sie sich schon an das neue Zahlungsmittel gewöhnt?" "Was ist Ihr Eindruck: Bekommen Sie jetzt mehr für Ihr Geld oder weniger?"

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage:

  • 73 Prozent meinen, ihr Geld sei jetzt weniger wert, 16 Prozent sehen keinen Unterschied, und zwei Prozent sind der Ansicht, sie bekommen für den Euro mehr.
  • 15,4 Prozent der Deutschen haben in den Euro "sehr großes", 49,6 Prozent "großes" und nur 23,8 Prozent "eher geringes" Vertrauen.
  • 77,7 Prozent haben sich schon jetzt an die neue Währung gewöhnt. 21 Prozent gaben an, sie hätten noch Probleme mit der Umrechnung.
  • 68,8 Prozent haben gute Erfahrungen beim Umtausch gemacht, nur 8,5 Prozent schlechte. 17,2 Prozent haben ihre Rest-Mark noch nicht gewechselt.

Guido Bolten, ProSieben-Chefredakteur: "Der Euro ist zwar Alltag. Unsere aktuelle Umfrage jedoch zeigt: Es gibt viele Fragen, viele Sorgen und viele Ängste bei den Bürgern. Darum werden wir die Sympathie gegenüber der Gemeinschaftswährung in unseren Informations-Programmen weiter verfolgen. Mit dem Euro-Barometer zeigen wir regelmäßig die aktuelle Stimmung, greifen Trends auf und geben Tipps, wie man aus dem neuen Geld, das Beste macht."

Rund ums neue, teure Geld - die Informationssendungen "SAM", "taff.", "Galileo", "ProSieben Nachrichten" und "BIZZ" am 22. Januar 2002 auf ProSieben.

Stefan Scheuring | ots

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