Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Patent gemanagt - Wie Unternehmen mehr aus Ihrem Wissen machen

25.04.2005


Patente schützen das geistige Eigentum von Unternehmen. Aber sie können noch mehr: Wer zusätzlich sinnvolles Patentmanagement betreibt, kann Wachstumsstrategien entwickeln und geeignete Kooperationspartner finden. Wie das in der Bio- und Chemiebranche geht, steht in der aktuellen Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" für Experten in Firmen und für Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalisten.



Bei führenden Unternehmen der pharmazeutischen Industrie entfallen 80 bis 90 Prozent des Umsatzes auf patentgeschützte Produkte. Für junge Wirtschaftszweige wie die Biotechnologie, die auf Risikokapital angewiesen sind, ist der Schutz des Know-hows oft die einzige Sicherheit für die Anleger. Und auch in der chemischen Industrie hat der Patentschutz eine hohe Bedeutung.

... mehr zu:
»Patent »Patentmanagement


Der Schutz geistigen Eigentums ist jedoch nur eine der Aufgaben des Patentmanagements. Richtig genutzt unterstützt es mit Patendatenbanken das Unternehmen dabei, Wachstums- und Innovationsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

Ein Überblick über die eigene Position in der "Patentlandschaft" erlaubt es einem Unternehmen, strategische Lücken in der Patentposition zu erkennen und zu schließen. Neue Patentdatenbanken wie die Aureka-Micropatent-Database fassen dafür Patente zu Landkarten zusammen: Patentinhalte mit einer größeren Übereinstimmung stellt das Programm dicht zusammen, wenig übereinstimmende Inhalte stehen voneinander entfernt. Durch dieses IP- (Intellectual Property) -Landscaping entstehen Themen-Landschaften mit Hügeln, die eine hohe Patentdichte anzeigen, und Tälern, in denen nur wenig geschützte Ideen zu finden sind.

Solche Landkarten zeigen den Unternehmer, welche Bereiche ihre Mitbewerber besetzt haben oder wer als möglicher Kooperationspartner bei einem neuen Forschungsprojekt in Frage kommt. Gleichzeitig lässt sich abschätzen, ob und wie eigene Patente, die weit weg von allen anderen Hügeln und Tälern draußen "im Ozean" liegen, noch sinnvoll vermarktet werden können.

Welche Vorteile das Patentmanagement für ein forschendes Unternehmen bietet und welche Möglichkeiten es gibt, IP-Landscaping einzusetzen, hat ein Team aus Wirtschaftsexperten der Boston Consulting Group für die aktuelle Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" zusammengetragen. Das Heft mit dem ausführlichen beitrag zum Patentmanagement können Interessierte per E-Mail unter nachrichten@gdch.de bestellen.

Dr. Ernst Guggolz | idw
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de

Weitere Berichte zu: Patent Patentmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie