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Vertrag für das Transport-Luftschiff CL 160 geschlossen

18.07.2001


Die CargoLifter AG hat am 16. Juli 2001 einen Vertrag mit einem Entwicklungspartner für das Transport-Luftschiff CL 160 geschlossen: Das britisch-amerikanische Luftfahrt-Zuliefer- und Entwicklungsunternehmen BAE SYSTEMS Controls, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Avionik, wird CargoLifter im Entwicklungsprozess - dem so genannten Design - des "Avionic Systems" (Instrumentierung, Navigation, Kommunikation) sowie des "Flight Control Systems" (Flugsteuerung) unterstützen. Seit 15. Juli hat BAE SYSTEMS ein vierköpfiges Entwickler-Team zur CargoLifter Werft im brandenburgischen Briesen-Brand entsandt, die in Zusammenarbeit mit den Luftschiff-Entwicklern von CargoLifter sowie mit Unterstützung des BAE SYSTEMS Controls Standorts Santa Monica, USA, die beiden Systeme zur Produktionsreife führen werden. Die erste Phase der Zusammenarbeit wird zur 5. Ordentlichen Hauptversammlung von CargoLifter im Frühjahr 2002 abgeschlossen sein.

"Mit BAE SYSTEMS haben wir ein Top-Unternehmen der Luftfahrt-Branche mit exzellenten Erfahrungen und Referenzen im Bereich Flugelektronik und -steuerung als Partner gewonnen", erklärt Ralph Maurer, Director of Development der CargoLifter Development GmbH. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit BAE SYSTEMS und sind stolz, ein solch renommiertes Unternehmen zu unseren Partnern zu zählen."

Die CargoLifter AG mit Sitz in Berlin entwickelt ein 260 Meter langes und 65 Meter dickes Luftschiff zum Transport überdimensional großer und schwerer Güter von bis zu 160 Tonnen Gewicht: den CargoLifter CL 160. Der "fliegende Kran" soll künftig aufwändige Schwerlast-Transporte schneller, einfacher und kosteneffizienter durchführen - ohne zu landen und nahezu unabhängig von der bestehenden Infrastruktur. Um eine marktnahe Entwicklung des Luftschiffes zu gewährleisten, kooperiert Cargolifter im Rahmen des "Lead-User"-Konzeptes bereits heute mit verschiedenen Industrie-Unternehmen. Seit Mai 2000 ist das Unternehmen am Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (WKN 540 261, Kürzel CLA), seit Dezember 2000 im MDAX.

Der CargoLifter Konzern beschäftigt derzeit über 435 Mitarbeiter, rund 235 davon in der Luftschiff-Entwicklung am Werftstandort Briesen-Brand (Brandenburg). Brand ist derzeit der Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens: Ende 2000 wurde hier die Produktionshalle für den CL 160 fertig gestellt - mit 107 Metern Höhe, 210 Metern Breite und 360 Metern Länge die größte stützenfrei erbaute Halle der Welt. Um Interessenten die Möglichkeit zu geben, die Luftschiff-Entwicklung "live" zu verfolgen, hat das Unternehmen dort den Themenpark CargoLifter World eingerichtet, der seit der Eröffnung im Juni 2000 auf großen Zuspruch gestoßen ist.

BAE SYSTEMS ist ein weltweit in den Bereichen Systemtechnik, Verteidigungs- und Luftfahrttechnologie operierendes Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 18 Milliarden Dollar und über 100.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen konstruiert und produziert Zivil- und Militärflugzeuge, Schiffe, U-Boote, Weltraumsysteme, Radar-, Avionik-, Kommunikations- und Elektronik- Systeme, Lenkwaffensysteme sowie weitere Verteidigungstechnologien.

BAE SYSTEMS North America beschäftigt 22.000 Mitarbeiter in Design, Entwicklung, Fertigung und Bau sowie im Support einer breiten Palette von technologisch richtungsweisenden Luftfahrt-Produkten und intelligenten Elektronik-Systemen für die US-Regierung wie für kommerzielle Kunden. BAE SYSTEMS Controls, eine Betriebseinheit von BAE SYSTEMS North America, ist ein führender Zulieferer von elektronischen Flugreglern und Triebwerkssteuerungen für militärische und kommerzielle Luftfahrzeuge sowie Anwendungen für Trägertechnologien. Das Unternehmen bietet außerdem integrierte Avionik für Anwendungen in Luftfahrzeugen und komplett unbemannten Flugsystemen. Es ist daneben führend bei elektronischen Steuerungen für die Verkehrsmittel-Industrie und den wachsenden Markt der hybrid-elektrisch angetriebenen Fahrzeuge. Controls betreibt Niederlassungen und Anlagen in Johnson City, New York; Santa Monica und Ontario, Kalifornien; Fort Wayne, Indiana sowie Redmond, Washington.

Silke Rösser | ots

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