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Außenhandel trotzt hohem Ölpreis und schwachem Dollar

11.11.2004


"Der Außenhandel läuft trotz erschwerter Rahmenbedingungen weiter rund. Aber noch immer ist der Schwung des Exportwachstums von über zehn Prozent in den ersten drei Quartalen nicht auf die Binnenwirtschaft übergesprungen." Dies erklärt Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die neuesten Zahlen zum deutschen Außenhandel für den Monat September bekannt gegeben. Demnach stiegen die deutschen Ausfuhren im September 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 61,9 Mrd. Euro. Die Einfuhren legten - insbesondere aufgrund der gestiegenen Öl- und Rohstoffpreise - um 13,1 Prozent auf 49,8 Mrd. Euro zu. Damit stiegen die Exporte in den ersten neun Monaten um insgesamt 10,3 Prozent auf 543 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden Waren im Wert von 422 Milliarden Euro importiert. Damit liegt der Außenhandelsüberschuss bereits bei 121 Milliarden Euro und befindet sich auf Rekordkurs.

"Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass zwar Produkte ’made in Germany’ weiterhin wettbewerbsfähig sind, nicht aber die Arbeitskosten in Deutschland. Hier bedarf es weiterer und noch intensiverer Anstrengungen der Politik, den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren und die hohen Lohnnebenkosten zu senken um auch deutsche Arbeitsplätze wieder international konkurrenzfähig zu machen", so Börner abschließend.

André Schwarz | BGA
Weitere Informationen:
http://www.bga.de

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