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E-Banking mit ruhigem Gewissen

09.11.2004


E-Commerce kann eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer benutzerfreundlicheren und sozial nachhaltigen Informationsgesellschaft spielen. Dieser grundlegende Aspekt erstreckt sich auch auf den Komfort des E-Banking.



Die Nutzung von Online-Banking macht das Leben der Menschen leichter. Es erspart ihnen die üblichen Nachteile des herkömmlichen Bankgeschäfts, also den Weg zur Bank und zurück sowie das Schlangestehen am Schalter. Darüber hinaus bietet Online-Banking die Möglichkeit, selbst Bankgeschäfte von zu Hause aus abwickeln zu können. Deshalb scheint es eher unwahrscheinlich, dass man beim E-Banking an dessen ökologische oder soziale Auswirkungen denkt.

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Doch selbst wenn beim E-Banking keine Papierberge wie bei herkömmlichen Bankgeschäften anfallen und auch kein Treibstoff verbraucht wird, heißt das nicht, dass E-Banking nicht auch unsere Umwelt beeinflusst. Die negativen Folgen der Online-Zahlung einer Rechnung belaufen sich tatsächlich auf die Kosten der Herstellung von vier Aluminium-Getränkebüchsen. Und obwohl man für E-Banking keine Filialstellen braucht, so sind doch ein gewisser Verwaltungsaufwand, Büros und eine Internet-Infrastruktur erforderlich, was wiederum den Stromverbrauch entscheidend beeinflusst.

Es ist unwahrscheinlich, dass E-Banking das Filialbanksystem vollständig ersetzen wird, stattdessen werden sich die beiden Systeme voraussichtlich gegenseitig ergänzen. Das Filialbanksystem wird beispielsweise weiterhin sowohl Barzahlungs- als auch interpersonelle Dienstleistungen anbieten, was insbesondere für die Menschen von Vorteil ist, die keinen Zugang zum Online-Banking haben.

Die Abwägung all dieser Fakten bringt die Bedeutung von Online-Banking und seinen sozialen und ökologischen Einflüssen ans Licht.

Vidhya Alakeson | ctm
Weitere Informationen:
http://www.forumforthefuture.org.uk

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