Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unbeständige Wirtschaftlage fördert Auslagerungs-Aktivitäten

01.11.2002


Studie: Kostenargument ist wichtigster Grund für Outsourcing



Das Auslagern von Unternehmensteilen oder Geschäftsprozessen steht bei Unternehmen weiter hoch im Kurs. In einer Cap Gemini Ernst & Young-Studie gaben 88 Prozent der befragten Unternehmen an, in den letzten fünf Jahren Teile ihres Kerngeschäfts beziehungsweise ihrer IT-Funktionen ausgelagert zu haben. Die meisten von ihnen, 80 Prozent, werden diese Aktivitäten in den nächsten drei Jahren auf gleichbleibendem oder sogar steigendem Niveau fortsetzen. Für die Untersuchung wurden weltweit 60 Führungskräfte auf Geschäftsleitungsebene von Großunternehmen mit jeweils mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz befragt.

... mehr zu:
»Outsourcing »Wirtschaftlage


Die Bereitschaft, bestimmte Unternehmenseinheiten oder Funktionen in die Eigenständigkeit zu entlassen beziehungsweise die Aufgaben an Drittanbieter zu vergeben steigt mit dem Grad wie die Unternehmen vom Auf und Ab der Wirtschaft betroffen sind. Firmen in besonders volatilen Märkten - so z.B. Finanzdienstleistungen, Energie und Telekommunikation - werden voraussichtlich 40 Prozent mehr Kernaktivitäten auslagern als der Durchschnitt der befragten Unternehmen. Bei ihnen liegt die Investitionssumme doppelt so hoch: 22,3 gegenüber 11,3 Millionen Dollar pro Jahr. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft ist für 60 Prozent der Befragten ein Grund für das große Engagement und 45 Prozent möchten sich durch das Outsourcing zukünftig flexibler und vorausschauender an die Wirtschaftslage anpassen.

"Outsourcing wird gerade für Unternehmen in stark schwankenden Märkten immer mehr zu einem strategischen Element", sagt Raimund Hörmann, Geschäftsführer des Outsourcing-Bereichs und Geschäftsführer bei Cap Gemini Ernst & Young Zentraleuropa. "Schneller als andere haben sie erkannt, dass die Auslagerung von Geschäftseinheiten und -Funktionen sie agiler, schneller und situationsgerechter steuerbar macht. Sie nutzen Outsourcing zur Unternehmenstransformation und damit als Schlüssel zum Erfolg."

Bei der Frage nach den Gründen für Outsourcing liegt das Kostenargument auf Platz Eins. Dicht darauf folgen aber bereits die Punkte "Konzentration auf das Kerngeschäft" sowie "Gewinnung von Flexibilität und Adaptivität". Die unternehmensstrategischen Komponenten haben für die verantwortlichen Manager beim Wegfallen des Kostenarguments Top-Priorität beim Outsourcing.


Für Rückfragen:

Cap Gemini Ernst & Young
Pressesprecher Thomas Becker
Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
Telefon: 030-88703-730
Telefax: 030-88703-739
E-mail: thomas.becker@cgey.com

Thomas Becker | Cap Gemini Ernst & Young
Weitere Informationen:
http://www.cgey.com

Weitere Berichte zu: Outsourcing Wirtschaftlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften