Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VBM und Technische Universität München gründen Mittelstandsinstitut

18.06.2008
Metallarbeitgeberverbände investieren 12,5 Millionen Euro
in Innovationskraft des bayerischen Mittelstands

Zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen hat der VBM - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. zusammen mit der Technischen Universität München (TUM) ein Mittelstandsinstitut gegründet.

Hauptaufgabe der neuen Kompetenzzentrum Mittelstand GmbH ist die Intensivierung des Austauschs zwischen Hochschule und Mittelstand. Mit einer Investitionssumme von 12,5 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren soll die technologische und betriebswirtschaftliche Innovationskraft mittelständischer M+E-Betriebe gestärkt werden.

Das Mittelstandsinstitut bildet das Scharnier zwischen den 1.700 Mitgliedsbetrieben der bayerischen Metallarbeitergeberverbände mit rund 600.000 Beschäftigten und der Forschung für den Mittelstand in der Metall- und Elektroindustrie. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Technologietransfer, Vorfeldvermarktung, Technologiestrategie und Prozessoptimierung. "Wir unterstützen strukturiert und ganzheitlich Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen und leisten so einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen und damit zur Sicherung des Standortes Bayern", erklärte Randolf Rodenstock, Präsident der bayerischen Metallarbeitgeberverbände und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des neuen Mittelstandsinstituts.

"Das neue Mittelstandsinstitut ist der logische Schritt einer unternehmerischen Universität, die Kooperationsvielfalt mit den technikbasierten kleinen und mittelständischen Unternehmen zu bündeln und dabei die wissenschaftlichen Kompetenzen Bayerns optimal in die unternehmerische Praxis einzubringen", sagte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

Das Mittelstandsinstitut befindet sich derzeit in Gründung und wird im September seine Arbeit aufnehmen. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft definieren unternehmensübergreifend Forschungsaufträge für mittelständische Betriebe und werben Drittmittel ein.

Pressekontakte:

VBM / BayME: Antje Zientek, Tel. 089-551 78-399,
E-Mail: antje.zientek@ibw-bayern.de
www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
TUM: Dr. Ulrich Marsch, Tel 089-289-22778, marsch@zv.tum.de

Dr. Ulrich Marsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-muenchen.de/
http://www.tum.de

Weitere Berichte zu: Innovationskraft Mittelstandsinstitut VBM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Praktisch keine Rezessionsgefahr, Wirtschaft auf stabilem Aufschwungpfad
15.11.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt kräftig
30.10.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie