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RegioMarket - Internationale Konferenz "Regionale Kooperationen"

29.02.2008
Auf der Abschlusskonferenz des internationalen EU-Regionalentwicklungsprojektes RegioMarket in Friedrichshafen wurden die Ergebnisse vorgestellt. Ziele des mit 2,6 Millionen Euro dotierten Projektes waren die Stärkung der Wirtschaft und die Erhöhung der Wertschöpfung in den Regionen.

Die globalisierte Welt ist durch einen scharfen Wettbewerb geprägt. Diesem sind nicht nur Unternehmen ausgesetzt, vielmehr stehen auch Regionen vor der Herausforderung, wettbewerbsfähig und damit für Investoren und gut ausgebildete Arbeitskräfte attraktiv zu sein.

Die Zusammenarbeit Kleiner und Mittlerer Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der Wirtschaft in Baden-Württemberg darstellen, ist ein zentraler Baustein zur Stärkung der regionalen Wirtschaftsaktivitäten. Im Rahmen des Projektes "RegioMarket" unter Leitung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hat die Hochschule Albstadt-Sigmaringen an der Entwicklung von Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren derartiger Kooperationen entscheidend mitgewirkt.

Verantwortlich für die Leitung des Teilprojekts Erneuerbare Energien, legte die Hochschule großes Augenmerk auf die besonderen Bedürfnisse der KMU in diesem Sektor. "Wir müssen die Unternehmen davon überzeugen, dass in der Bündelung der Kräfte die Zukunft liegt. Die Ergebnisse der Produktgruppe Erneuerbare Energien sind deshalb direkt an die Anforderungen des Mittelstands angelehnt", betont der Projektleiter der Hochschule, Professor Dr. Lutz Sommer vom Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

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Der Nutzen für die beteiligten Unternehmen liegt darin, dass diese eine Orientierungshilfe beim Aufbau einer kooperativen Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen erhalten. "Wir haben in unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Unternehmen immer wieder festgestellt, dass die Frage der Rentabilität, des 'Was bringt es mir?' die wichtigste überhaupt ist", ergänzt Sommer.

Diesem Gedanken entsprechend hat die Hochschule im Rahmen des Projekts ein Software-Tool entwickelt, welches auf interaktive Weise gestattet, einen Business Plan zu entwickeln. Der Nutzer wird schrittweise durch einen Fragenkatalog geleitet, dessen Beantwortung am Ende einen idealtypischen Business Plan für Kooperationen im Bereich Erneuerbare Energien liefert. Dabei gibt es für den Nutzer nicht nur Unterstützung in Form von Fragen und Tipps: es wurde sogar ein kompletter Beispielfall integriert, der einen fundierten Einblick in die Inhalte eines perfekten Geschäftsplans gibt.

Die Abschlusskonferenz von RegioMarket hat am 13. und 14. Februar in Friedrichhafen stattgefunden. Professor Dr. Sommer hat dort vor mehr als 120 Teilnehmern aus zahlreichen europäischen Ländern die Ergebnisse der Produktgruppe vorgestellt. Unter den Zuhörern war auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum. Bei der Eröffnung wies sie mit Nachdruck darauf hin, dass Kooperationen immense Chancen böten, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und neue Märkte zu erschließen.

Gemeinsam mit 16 internationalen Partnern aus Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein, Slowenien, Frankreich und der Schweiz engagierte sich die Hochschule Albstadt-Sigmaringen in dem vor fast zwei Jahren gestarteten Projekt RegioMarket. Es handelt sich dabei um ein EU-Regionalentwicklungsprojekt zur Förderung des gesamten Alpenraumes, das mit 2,6 Mio. Euro dotiert ist. Ziele von RegioMarket waren die Stärkung der Wirtschaft und die Erhöhung der Wertschöpfung in den Regionen. Die Ergebnisse des Projekts sind in einem 116-seitigen Abschlussbericht auf Englisch veröffentlicht.

Der Abschlussbericht und das Computerprogramm zur Entwicklung eines Business Plans sind über die Hochschule bei Manuel Haug, Tel. 07431-579-504, E-Mail: haug@hs-albsig.de, erhältlich.

Manuel Haug | idw
Weitere Informationen:
http://www.regiomarket.org
http://www.regiomarket-zollernalb.de
http://www.hs-albsig.de/wiw

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