Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

20 Prozent Exportplus für die Maschinen- und Metallwarenindustrie

11.07.2011
Ausfuhren betrugen im ersten Quartal 2011 sechs Mrd. Euro

Einen kräftigen Anstieg der Exporte verzeichnete die österreichische Maschinen- und Metallwarenindustrie im ersten Vierteljahr 2011. Weltweit konnten die heimischen Betriebe Waren im Wert von 6,037 Mrd. Euro ausführen, was einem ein Plus von 19,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht.

Drei Viertel der Exporte der Maschinen- und Metallwarenindustrie (4,5 Mrd. Euro) gingen im ersten Quartal 2011 ins europäische Ausland. Der Löwenanteil entfällt dabei mit 1,8 Mrd. Euro traditionell auf Deutschland, dahinter folgen Italien, Frankreich und Tschechien. Nach Deutschland liefert Österreich vorwiegend Komponenten und Maschinenteile, die in Deutschland zu Endprodukten weiterverarbeitet und sodann ihrerseits exportiert werden.

"Plakativ gesagt, wird das deutsche Exportwunder erst durch unsere Ausfuhren möglich", sagt Clemens Malina-Altzinger, Obmann des Fachverbandes Maschinen & Metallwaren Industrie (FMMI).

Nach Asien gingen im ersten Quartal dieses Jahres Ausfuhren um 795 Mio. Euro, in die beiden amerikanischen Kontinente um 588 Mio. Euro und nach Afrika bzw. nach Australien/Ozeanien wurden Waren um 90 bzw. 56 Mio. Euro exportiert. Die Einfuhren erhöhten sich im selben Zeitraum um 21,4 Prozent auf insgesamt 5,011 Mrd. Euro. Auch kam mit 2,24 Mrd. Euro der Hauptanteil aus Deutschland. Insgesamt lagen die Importe um gut eine Milliarde Euro unter den Ausfuhren.

"Im Gegensatz zur gesamtösterreichischen Güterbilanz weist unsere Branche seit Jahren einen Handelsbilanzüberschuss auf", erklärt Berndt-Thomas Krafft, Geschäftsführer des Fachverbandes Maschinen & Metallwaren Industrie (FMMI). Dieser Überschuss betrug im vergangenen Jahr 4,8 Mrd. Euro und lag auch im "Krisenjahr" 2009 bei 4,2 Mrd. Euro.

Im Gesamtjahresvergleich 2010 gegenüber 2009 sind die Exporte der heimischen Maschinen- und Metallwarenindustrie um 12,2 Prozent auf 23,46 Mrd. Euro gestiegen. Die Importe legten um 11,2 Prozent auf 18,66 Mrd. Euro zu.

Der Anteil der Maschinen- und Metallwarenindustrie am gesamtösterreichischen Export lag 2010 bei 21 Prozent. "Dazu kommt allerdings noch eine Menge unternehmensbezogener Dienstleistungen", betont Malina-Altzinger.

Der Fachverband MASCHINEN & METALLWAREN Industrie (FMMI) ist die gesamtösterreichische Vertretung aller Unternehmen der Maschinenbau-, Anlagenbau-, Stahlbau- und Metallwarenindustrie. Mehr als 1.200 Unternehmen mit rund 150.000 Beschäftigten haben im Jahr 2010 etwa 33 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Anteil der Branche am heimischen BIP liegt bei 6,5 Prozent.

Rückfragehinweis:

Dr. Hans-Paul Nosko
Fachverband
MASCHINEN & METALLWAREN Industrie
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Telefon +43 (0)5 90 900-3459
Fax +43 (0)1 505 10 20
E-Mail nosko@fmmi.at

Dr. Hans-Paul Nosko | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.wko.at
http://www.fmmi.at

Weitere Berichte zu: Ausfuhr Exportplus FMMI Import Metallwaren Metallwarenindustrie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mehr Sicherheit für Flugzeuge

22.02.2017 | Messenachrichten

HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

22.02.2017 | Verkehr Logistik

Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien: Löcher in der Elektrode

22.02.2017 | Energie und Elektrotechnik