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Siemens automatisiert Hochgeschwindigkeitsstrecke im Norden Spaniens

25.04.2014

Siemens wird im Rahmen eines Konsortiums mit Thales ein rund 50 Kilometer langes Teilstück der Hochgeschwindigkeitsstrecke von León nach Asturias signal- und leittechnisch ausrüsten.

Einen entsprechenden Auftrag erteilte die spanische Betreibergesellschaft Administrador de Infraestructuras Ferroviarias (ADIF). Der Vertrag umfasst die Installation der Zugsicherungssysteme, der zentralen Leittechnik, der Kommunikations- und Videoüberwachungstechnik sowie die Wartung der Anlagen.

Das als „Variante de Pajares“ bekannte Teilstück verläuft von La Robla nach Pola de Lena im Norden des Landes. Die Strecke ist Teil der rund 120 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitslinie von León nach Asturias.

Der Vertrag umfasst die Lieferung der Zugsicherungssysteme, der ortsfesten Telekommunikationsanlagen, der zentralen Verkehrsleittechnik (Centralized Traffic Control), der Hilfssysteme und der Zugangskontroll- und Videoüberwachungsanlagen.

Die Installation der Zugsicherungssysteme erfolgt in zwei Phasen: Die erste Phase sieht die kommerzielle Inbetriebnahme mit dem von Siemens gelieferten Zugsicherungssystem ASFA (Anuncio de Señales y Frenado Automático) vor.

In der zweiten Projektphase wird das von Thales gelieferte System ERTMS (European Rail Traffic Management System) Level 2 installiert, mit dem Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometer pro Stunde erreicht werden können. Siemens hat in Spanien bereits mehrere Hochgeschwindigkeitsstrecken signal- und leittechnisch ausgerüstet.

In drei Bauphasen wurde beispielsweise für die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Córdoba nach Málaga Stellwerke, Zugsicherungssysteme, Kommunikationstechnik, das Mobilfunksystem GSM-R und die zugehörigen Komponenten projektiert und installiert.

Zum Lieferumfang gehörten auch LED-Signale, unterbrechungsfreie Tonfrequenz-Gleisstromkreise des Typs Clearguard FS3000, das Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 1 und 2 sowie das spanische Zugbeeinflussungssystem mit punktförmiger Signalübertragung und Bremsüberwachung (ASFA).

In gleicher Weise wurde die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Spanien von Madrid nach Sevilla ausgerüstet, die 1992 in Betrieb ging. Und für die insgesamt über 300 Kilometer langen Hochgeschwindig-keitsstrecken von Lérida nach Barcelona, La Sagra nach Toledo und Segovia nach Valladolid lieferte Siemens Strecken-und Fahrzeugausrüstung vom Typ Trainguard 100 OBU und Trainguard 200 OBU. 

Weiteres Pressematerial von Mobility and Logistics finden Sie im Internet unter: www.siemens.com/presse/mobility-logistics/material

Redaktion

Katharina Ebert

+49 89 636 636 802 katharina.ebert@siemens.com

Katharina Ebert | Siemens Infrastructure & Cities
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

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