Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Schwerpunkt: Mobilität in Metropolregionen erforschen

11.08.2008
RMV und ivm stiften Frankfurter Humangeographie Professur für Mobilitätsforschung

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV und die imv (Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMai) stiften dem Institut für Humangeographie der Universität Frankfurt eine Professur für Mobilitätsforschung.

"Der gegenwärtige gesellschaftliche Wandel verändert die Siedlungsstruktur sowie die Mobilitätsbedürfnisse des Einzelnen wie der Gesellschaft nachhaltig", erklärte ivm-Geschäftsführer Dr. Jürg Sparmann. Dies gälte insbesondere für die Metropolregionen.

"Hieraus erwächst das Erfordernis einer intensiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen der Mobilität in Metropolregionen. Dies nachhaltig zu gewährleisten ist Aufgabe der neuen Stiftungsprofessur", so der Sprecher der RMV-Geschäftsführung, Volker Sparmann.

"Aus diesen Grundgedanken," so Universitätspräsident Prof. Rudolf Steinberg, "leiten sich für den künftigen Inhaber der Stiftungsprofessur zwei zentrale Aufgabenfelder ab, nämlich der Aufbau eines neuen Forschungsschwerpunktes 'Mobilität in Metropolregionen' sowie die Bündelung der in der Region bereits vorhandenen Forschungsinstitutionen und -schwerpunkte zum Thema 'Mobilität'.

Damit soll eine wissenschaftliche Bearbeitung von Mobilitätsfragen, die in der Region Rhein-Main mit ihrer spezifischen Zwischenstadtstruktur besonders virulent sind, gewährleistet werden." Die wissenschaftliche Herausforderung gehe dabei mit der Möglichkeit zu vielfältigen Kooperationen mit privatwirtschaftlichen und in der Praxis tätigen Akteuren und Institutionen einher.

Die neue Stiftungsprofessur ist am Institut für Humangeographie im Fachbereich Geowissenschaften/ Geographie angesiedelt. Wie der stellvertretende Geschäftsführende Direktor des Instituts, Prof. Robert Pütz sagte, seien dadurch große Synergieeffekte zu erwarten, denn "die Mobilitätsforschung steht im Schnittfeld der beiden Forschungsschwerpunkte der Frankfurter Humangeographie - Metropolenfoschung und wirtschaftsgeographische Globalisierungsforschung."

Darüber hinaus bestünden über die interdisziplinäre Initiative 'Europäische Stadt- und Regionalentwicklung' Vernetzungsmöglichkeiten zu anderen Instituten der Universität Frankfurt, die gemeinsam zu den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in europäischen Metropolregionen forschen. Hierzu zählen das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, das Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse (I), das Institut für Öffentliches Recht sowie die Institute für Soziologie und Politikwissenschaften.

Informationen:

- Prof. Robert Pütz, Institut für Humangeographie, Campus Bockenheim, Tel: (069) 798-28792, puetz@uni-frankfurt.de

- Petra Eckweiler, RMV-Unternehmenskommunikation, Tel: (06192) 294-112, pressestelle@rmv.de

- Helga Mischker, Öffentlichkeitsarbeit ivm, Tel: (069) 660759-11, ha.mischker@ivm-rheinmain.de

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. Vor 94 Jahren von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit 48 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Uni den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigt sich die Goethe-UnI als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

Stephan M. Hübner | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-frankfurt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie