Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

E-Mobile rollen weiter am Fuß der Zugspitze

10.10.2013
KIT-Campus Alpin startet Fuhrparktest mit drei Elektrofahrzeugen

Nach der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen »elektromobilisiert« das Fraunhofer IAO (Außenstelle Garmisch-Partenkirchen) gemeinsam mit dem IAT der Universität Stuttgart den Fuhrpark des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Drei Test-Elektrofahrzeuge rollen seit September 2013 im campuseigenen KIT-Fuhrpark mit.


Von links nach rechts: Dr. Sabine Wagner, Fraunhofer IAO (links) übergibt den Schlüssel für die elektromobile Flotte an Prof. Hans Peter Schmid, Institutsleiter des IMK-IFU, KIT

© IMK-IFU, KIT

Wie lassen sich E-Fahrzeuge sinnvoll in einem Fuhrpark integrieren? Um Antworten auf diese Frage zu finden, sammelt das Fraunhofer IAO im Projekt »elektromobilisiert.de« anhand von Testfahrzeugen Daten von elektromobilen Flotten. So rollten in den letzten drei Monaten acht E-Fahrzeuge im Fuhrpark der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen mit.

Eine weitere Testphase folgt nun bei einem der größten und innovativsten Arbeitgeber vor Ort. Die Leitung des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), kurz »KIT-Campus Alpin«, hat sich dazu entschlossen, dem guten Beispiel der Marktgemeinde zu folgen: Von September 2013 bis März 2014 ermitteln E-Mobility-Experten der Forschungspartner die Potenziale des campuseigenen Fuhrparks für eine Umrüstung auf elektrische Antriebe. Das Projekt ergänzt die e-GAP-Aktivitäten der Modellkommune Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen.

Zum Projektstart übergab Dr. Sabine Wagner, Leiterin der Außenstelle Garmisch-Partenkirchen des Fraunhofer IAO, dem Institutsleiter des IMK-IFU, KIT, Prof. Hans Peter Schmid, Mitte September die Schlüssel der Test-Elektrofahrzeuge für den Praxiseinsatz. Mit dem Projekt möchte er den Weg zu einem nachhaltigen, betrieblichen Mobilitätsmanagement bereiten: »Der Testbetrieb wird uns zeigen, inwiefern E-Fahrzeuge auch für unsere wissenschaftlichen Messeinsätze praxistauglich sind«, betonte Schmid. Von der Fuhrparkanalyse erwartet er Hinweise für die zukünftige Zusammensetzung des campuseigenen Fahrzeugpools. Dr. Peter Suppan, Geschäftsführer des IMK-IFU, KIT, freut sich darüber, mit Hilfe des Projekts E-Mobilität für die Mitarbeiter erfahrbar machen zu können und einen wesentlichen Beitrag für die Modellkommune Elektromobilität zu leisten und damit einen weiteren Schritt in eine ausgeglichene Umweltbilanz des KIT-Campus Alpin zu machen.

»Wir sind stolz darauf, dass unsere Elektromobile nach dem Einsatz im Fuhrpark des Markts Garmisch-Partenkirchen bei einem innovativen Unternehmen vor Ort direkt weiterrollen können«, so Dr. Sabine Wagner. »Es verdeutlicht den Bedarf für solche Projekte und ergänzt sinnvoll die e-GAP-Aktivitäten vor Ort.«

Unter der Marke »elektromobilisiert.de« bietet das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem IAT der Universität Stuttgart auch anderen innovativen Behörden, Kommunen und Unternehmen die Möglichkeit, ihre Flotte hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Eine eigens hierzu entwickelte Software wertet die Fahrtenbücher der konventionellen Poolfahrzeuge aus und ermittelt die Elektrifizierungspotenziale der Fuhrparkflotte unter Berücksichtigung der Reichweiten und Ladezeiten sowie der Kosten und Umweltbelastungen. Parallel zu diesen Fuhrparkanalysen wird eine dreimonatige Testphase mit E-Fahrzeugen durchgeführt und analysiert.

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de
http://www.elektromobilisiert.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Hubschrauberflüge unter Extrembedingungen simulieren
27.12.2016 | Technische Universität München

nachricht HS Trier stellt neues Elektrofahrzeug für Nahverkehr vor – Weltneuheit im Bereich Mobilität
23.12.2016 | Hochschule Trier

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau