Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stressfrei parken: Zürcher Hochschule Winterthur entwickelt Parkautomaten

04.02.2002


SmartParking: Parken auf Knopfdruck


Das Institut für Mechatronische Systeme IMS der Zürcher Hochschule Winterthur (Schweiz) hat mit dem SmartParking ein System entwickelt, das Fahrzeuge automatisch seitlich einparkt. Das IMS hat für dieses Projekt den bedeutenden Innovationspreis von "Technologiestandort Schweiz" erhalten.

Die Lücke ist eng, die Sicht schlecht, der Hintermann hupt: Für viele AutofahrerInnen ist das Einparken ein lästiger Teil der täglichen Fahrpraxis. Das Institut für Mechatronische Systeme IMS der Zürcher Hochschule Winterthur (Schweiz) hat dafür eine Lösung entwickelt: ein System das Fahrzeuge automatisch seitlich einparkt.

Der Parkautomat des IMS ist ein mechatronisches System. Mit Ultraschallsensoren nimmt das Fahrzeug - ein Smart - Signale aus der Umgebung auf und verarbeitet diese in einem Mikroprozessor mit dem Java-Echtzeitsystem. Der Mikroprozessor generiert Ausgangssignale, die verschiedene Servomotoren und den Antriebsmotor steuern. Dabei nutzt das SmartParking-System bereits bestehende Komponenten im Smart und erweitert deren Möglichkeiten durch die am IMS entwickelten Sensor- und Aktuatorsysteme. Das Versuchsfahrzeug kann autonom fahren, Hindernisse erfassen, diesen ausweichen und in eine vorgegebene Parklücke seitlich einparken. Das Projekt SmartParking zeigt am Beispiel der Automobiltechnik auf, wie der Einsatz mechatronischer Systeme Produktinnovationen und den Bau neuer intelligenter Produkte ermöglicht.

Das Projekt erhielt einen der 14 Innovationspreise der Initiative Technologiestandort Schweiz. Damit bietet sich dem Forschungsteam um Professor Charles Brom die Gelegenheit, im Frühjahr an der Hannover Messe 2002 ihre Innovation dem Fachpublikum aus aller Welt vorzustellen. Das IMS erwartet, dass die Präsenz an dieser bedeutenden Industriemesse die Suche nach Industriepartnern unterstützt. Das Projekt wurde bisher aus Eigenmitteln des IMS finanziert. Weitere Entwicklungsschritte bis hin zur Marktreife des Parkautomaten sind aber nur in Partnerschaft mit Firmen aus der Automobilindustrie und verwandten Gebieten zu realisieren.
Innovationen bei Komponenten und Teilsystemen für den Automobilbau zur Stärkung der Position der Schweizer Wirtschaft als Zulieferer der Automobilindustrie sind volkswirtschaftlich von großer Bedeutung. Der damit verbundene Kompetenzaufbau im Feld intelligenter Sensor-/Aktuatorsysteme stärkt die Position des IMS als Forschungs- und Entwicklungspartner.

... mehr zu:
»IMS »Parkautomat »SmartParking

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Charles Brom, Leiter IMS und Projektleiter SmartParking, Tel. +41 (0) 52 267 77 80,E-Mail: charles.brom@zhwin.ch
oder Urs Rupper, Projektkoordinator, Tel. +41 (0) 52 267 78 31, E-Mail: urs.rupper@zhwin.ch

Dr. Ursula Hasler | idw
Weitere Informationen:
http://www.ims.zhwin.ch/

Weitere Berichte zu: IMS Parkautomat SmartParking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Augmented Reality in der Logistik: Packen mit der Datenbrille
02.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik

nachricht Aus dem Labor auf die Schiene: Forscher des HI-ERN planen Wasserstoffzüge mit LOHC-Technologie
19.04.2018 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics