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Wissenschaftstagung zu internationalen Technologiepartnerschaften für erneuerbare Energien

29.09.2009
Im Vorfeld des Welt-Klimagipfels in Kopenhagen stellen vom 24. bis 25. November Wissenschaftler aus ganz Deutschland in Berlin erneuerbare Energietechnologien vor, die weltweit nutzbar sind.

Deutschland hat zwar eine Spitzenstellung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, doch um die Klima- und Energieprobleme der Welt zu bewältigen, müssen die Erneuerbaren in globalem Maßstab eingesetzt und für verschiedene Regionen angepasst werden. Daher hat sich der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) die Energieforschung für globale Märkte zum Thema seiner Jahrestagung gemacht.

Der Sprecher des FVEE, Professor Frithjof Staiß, betont: "Für die Durchsetzung einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Energieversorgung im globalen Maßstab müssen wissenschaftliche Kooperationen intensiviert werden. Denn für die breite Anwendung brauchen wir mehr leistungsfähige und kosteneffiziente Technologien, die speziell für die jeweiligen Regionen optimiert sind. Dabei spielt die internationale Zusammenarbeit auf Augenhöhe eine wichtige Rolle".

"Die deutschen Forschungseinrichtungen haben mit der hiesigen Industrie und Politik nachhaltige Energietechnologien zur Marktreife geführt. Deutschland ist damit weltweit auf einem der ersten Plätze", sagt Professor Frithjof Staiß, der wissenschaftliche Leiter der Jahrestagung. Daraus sind viele erfolgreiche Projekte mit ausländischen Partnern entstanden. Die deutsche Forschung, insbesondere die Institute des ForschungsVerbunds, forcieren derzeit gemeinsam mit der Industrie Technologiepartnerschaften und Wissenstransferprojekte mit Ländern aus allen Erdteilen. Die wirtschaftliche Entwicklung werde so auf beiden Seiten gefördert. Das zeigten Projekte in Südamerika, Afrika und Asien.

Ein aktuelles Beispiel für die bereits entstehenden globalen Märkte erneuerbarer Energien ist das Projekt "Desertec". Deutsche Firmen wollen in Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Ländern solare Kraftwerke bauen. Das Potenzial solcher grenzüberschreitenden Kooperationen ist laut Staiß aber noch deutlich größer: "Erneuerbare Energien werden Millionen Menschen beschäftigen, Milliarden Menschen versorgen und Billionen Euro erwirtschaften." Die Forschung kann und muss dafür entscheidende Impulse geben. Dieser Verantwortung sind sich die Mitgliedsinstitute des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien bewusst.

Informationen zur Tagung

"Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien"
Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE)
Tagungstermin: 24.-25. November 2009
Tagungsort: Umweltforum Berlin, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin
Programm und Anmeldung: http://www.fvee.de/termine/
Zielgruppen: Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien
Programm: Das ausführliche Programm steht im Internet: http://www.fvee.de/termine/
24. November: Vorträge zu folgenden Themen:
- Erneuerbare Energien für eine globale Energiewende
- Forschen für globale Märkte - Technologiepartnerschaften für erneuerbare Energien
- Von einander lernen - internationaler Erfahrungsaustausch
25. November: Vorträge zu folgenden Themen:
- Forschen für weltweite Technologiepartnerschaften
- Globale Mobilität auf Basis erneuerbarer Energien
- Strategische Forschungsziele
- Podiumsdiskussion: Ist die deutsche Forschung für erneuerbare Energien fit für den internationalen Wettbewerb?
Anmeldung: Online-Anmeldung über https://www.congressa.de/FVEE_2009/. Nachfragen zur Anmeldung bei con gressa Veranstaltungsdienste GmbH, 030/2849-3844, fvee@congressa.de
Kosten: Die Tagungsgebühr beträgt 100 Euro.
Ermäßigung für Mitarbeiter aus FVEE-Instituten, Studierende und Rentner.
Für Medienvertreter und Schüler ist die Teilnahme kostenfrei.
Hintergrund:
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien FVEE mit Sitz in Berlin ist eine bundesweite Kooperation von deutschen Forschungsinstituten. Er vertritt mit elf Forschungsinstituten und 1.800 Mitarbeitern rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität im erneuerbaren Energiebereich in Deutschland. Der Verbund ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa. Die Mitgliedsinstitute erforschen und entwickeln Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und deren Integration in Energiesysteme.
Ansprechpartner ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE)
Petra Szczepanski, Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE),
Geschäftsstelle, Kekuléstr. 5, 12489 Berlin, Tel. +49-30-8062-1337,
Fax +49-30-8062-1333, fvee@helmholtz-berlin.de, http://www.fvee.de
Ansprechpartner Pressearbeit
PR-Agentur Dr. Klaus Heidler Solar Consulting, Axel Vartmann,
Solar Info Center, 79072 Freiburg,
Tel. +49/761/38 09 68-23, Fax +49/761/38 09 68-11,
vartmann@solar-consulting.de, http://www.solar-consulting.de
Sprecher FVEE und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung
Prof. Dr. Frithjof Staiß, Zentrum für Sonnenenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Industriestr. 6,
70565 Stuttgart, Tel. +49/711/78 70-210, Fax +49/711/78 70-100,
frithjof.staiss@zsw-bw.de, http://www.zsw-bw.de
FVEE-MITGLIEDSINSTITUTE
o DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
o Fraunhofer IBP Fraunhofer-Institut für Bauphysik
o Fraunhofer ISE Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme
o Fraunhofer IWES Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
o GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum
o HZB Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
o ISFH Institut für Solarenergieforschung Hameln Emmerthal GmbH
o IZES gGmbH Institut für ZukunftsEnergieSysteme
o Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH
o ZAE Bayern Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.
o ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung

Petra Szczepanski | idw
Weitere Informationen:
http://www.fvee.de/termine/
http://www.congressa.de/FVEE_2009/

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