Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technik für die Raumfahrt

17.01.2013
Rund 300 Luft- und Raumfahrt-Experten aus aller Welt werden im September an der Uni Würzburg erwartet – zur Tagung „Automatic Control in Aerospace“. Auch Studierende können dort ihre Arbeiten präsentieren, wenn sie Ihre Forschungsarbeiten bis 31. Januar einreichen.
Die Luft- und Raumfahrt-Professoren Klaus Schilling, Hakan Kayal, Sergio Montenegro, Hans-Josef Pesch und Marco Schmidt holen eine große internationale Tagung an die Uni Würzburg: Vom 2. bis 6. September findet hier das 19. Symposium über „Automatic Control in Aerospace“ der IFAC statt, der “International Federation of Automatic Control”. Dazu werden im Informatik-Gebäude auf dem Hubland-Campus rund 300 Raumfahrt-Experten aus aller Welt erwartet.

Flugzeuge und Helikopter, Satelliten und Weltraumsonden – das sind einige Objekte, mit denen sich die Tagungsteilnehmer befassen. Im Mittelpunkt stehen neueste Entwicklungen bei der Navigation, Steuerung und Kontrolle solcher Fluggeräte. Denn die sollen vor allem autonom, intelligent, unbemannt und vernetzt sein, um künftigen Anforderungen zu genügen. Die Forscher denken dabei zum Beispiel an Kleinstsatelliten, die selbstständig im Formationsflug um die Erde kreisen und sich ihre Aufgaben teilen.

Zwei Pioniere der Raumfahrt

Höhepunkte des Symposiums sind Plenarvorträge über Herausforderungen bei der Bedienung des Mars-Rovers „Curiosity“ und über den autonomen Formationsflug (TanDEM-X, PRISMA und künftige Missionen). Die europäischen Weltraum-Pioniere Eveline Gottzein und Wolfgang Wimmer blicken auf die ersten Schritte Europas im Weltraum zurück. Hinzu kommen Exkursionen zu den ARIANE-5-Motor-Testanlagen in Lampoldshausen im Landkreis Heilbronn und zu den INTELSAT-Bodenstationen in Fuchsstadt bei Hammelburg.

Studierende willkommen

Neben den internationalen Experten sind in speziellen Sektionen auch Studierende dazu aufgerufen, Forschungsarbeiten auf der Tagung zu präsentieren. Möglich sind Posterpräsentationen und Kurzvorträge. Wer sich dafür interessiert, muss bis 31. Januar einen ersten Entwurf einreichen. Weitere Informationen stehen auf der Website der Tagung.

Zur Homepage der Tagung:
http://www7.informatik.uni-wuerzburg.de/conferences/aca2013

Raumfahrt in Würzburg studieren

Wer eine Karriere in der Luft- und Raumfahrt anstrebt, kann an der Universität Würzburg den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik belegen. Ein dazu passender Master-Studiengang („Space Science and Technology“) ist hier seit 2005 ebenfalls etabliert.

Informationen über die Studiengänge

Bachelor Luft- und Raumfahrtinformatik:
http://www.luft-und-raumfahrt.informatik.uni-wuerzburg.de

Master „Space Science and Technology“:
http://www.spacemaster.uni-wuerzburg.de

Robert Emmerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.spacemaster.uni-wuerzburg.de
http://www.luft-und-raumfahrt.informatik.uni-wuerzburg.de
http://www7.informatik.uni-wuerzburg.de/conferences/aca2013

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

nachricht DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz
21.08.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz