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Norddeutsche Orthopädie und Unfallchirurgie vereint: 1.200 Teilnehmer zum Kongress erwartet

15.06.2009
Jahrestagung der Norddeutschen Orthopädenvereinigung vom 18. bis zum 20. Juni in Hamburg

Rund 1.200 Teilnehmer werden bei der 58. Jahrestagung der Norddeutschen Orthopädenvereinigung vom 18. bis zum 20. Juni im Congress Center Hamburg erwartet. Die Tagung zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung von Themen der Orthopädie und der Unfallchirurgie aus.

Kongresspräsident Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Münster (UKM): „Zahlreiche hochkarätige nationale und internationale Referenten decken den gesamten Bereich der muskolo-skeletalen Medizin ab. Zudem sind beim „Forum Junge Wissenschaft“ ausdrücklich jüngere Kolleginnen und Kollegen aufgefordert, ihre Arbeiten zu präsentieren.“

Ein weiteres Ziel des Kongresses sei zudem der praxisbezogene Wissenstransfer aus ambulanter und stationärer Versorgung, betont Prof. Dr. Alfred Karbowski, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Spezielle Orthopädie und Sportmedizin im Krankenhaus der Augustinerinnen Severinsklösterchen Köln und Co-Präsident der Tagung.

Schwerpunktthemen sind u.a. Sportverletzungen, Kinderorthopädie und Kindertraumatologie, Prothetik und Implantatversorgung, Wirbelsäulen- und Tumororthopädie, aber auch die wachsenden Anforderungen bei der Versorgung älterer und mehrfach erkrankter Patienten. Prof. Raschke nennt hierfür ein konkretes Beispiel: „Die Verletzungen der Wirbelsäule bei älteren Menschen werden in den kommenden Jahren noch stärker als bisher an Bedeutung gewinnen. Und gerade die Therapie von etwa osteoporotisch veränderten Knochen ist schwierig. Darauf muss sich die medizinische Versorgungsstruktur noch stärker als bisher einstellen.“ Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Umgang mit Komplikationen und Infektionen“. Prof. Raschke: „Das Qualitätsmanagement in der medizinischen Versorgung wurde in den vergangenen Jahren intensiv ausgebaut. Diese Transparenz wollen wir weiter steigern. Speziell im Bereich der Hüft- und Knieoperationen sind mit dem technischen Fortschritt natürlich auch die Ansprüche der Patienten gestiegen. Daher ist die Transparenz der erbrachten Leistung von höchster Bedeutung: Für die Mediziner und natürlich für die Patienten.“ Ein ausführliches Programm zur Tagung gibt es online unter: www.norddeutsche-orthopaeden.de.

„Wir wollen den Kongress auch nutzen, um die gemeinsamen Möglichkeiten von Orthopädie und Unfallchirurgie weiter auszubauen. Ein klares Ziel ist daher die Weiterbildung und der praktische Nutzen für die Teilnehmer. Zahlreiche Überblicksvorträge machen es besonders leicht, ein Grundverständnis für Themen des „anderen“ Fachs zu gewinnen“, betonen die beiden Kongresspräsidenten. Aktuelle Themen werden daher auch jeweils aus den verschiedenen Blickwinkeln erörtert.

Erstmalig ist für Studenten der Eintritt frei. Damit soll auch der medizinische Nachwuchs gezielt für eine Tätigkeit in den beiden Disziplinen gefördert werden.

Die Tagung zählt zu den größten Kongressen ihrer Art in Deutschland.

Hinweis an die Redaktionen:

Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen.

Tagungsort
CCH – Congress Center Hamburg
Am Dammtor/Marseiller Straße, 20355 Hamburg
Tel. (040) 3569-0, www.cch.de
Registrierungscounter
Tel. (040) 3569-5315, Fax (040) 3569-5415
Termin
18.–20. Juni 2009, Beginn des wissenschaftlichen Programms am 18. Juni um 11 Uhr.
Kongress-Sekretariat
Dr. Annette Rathert
Tel. (0221) 3308-5313, E-Mail: info@koeln-orthopaedie.de

Stefan Dreising | Universitätsklinikum Münster (UK
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-muenster.de

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