Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Modellierung von Wassersystemen

28.05.2014

Internationale Expertenkonferenz erstmals an der Universität Stuttgart

Vom 10. bis 13. Juni ist die Universität Stuttgart Austragungsort der bereits 20. International Conference on Computational Methods in Water Resources (CMWR). Sie ist die führende Tagung auf dem Gebiet der Hydrosystemmodellierung und findet alle zwei Jahre im Wechsel in den USA und Europa statt.

Rund 300 Teilnehmer von fünf Kontinenten nutzen dieses Jahr das Forum, um sich über aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von Modellierungstechnologien im Umgang mit Wasserressourcen auszutauschen.

In rund 50 Sessions und Vorträgen präsentieren international ausgewiesene Forscherinnen und Forscher neueste Erkenntnisse und Fragestellungen aus den Gebieten der Gewässerökologie, Oberflächen- sowie Untergrundhydrologie, Geomechanik sowie Softwareentwicklung.

Im Fokus stehen dabei gesellschaftlich dringliche Fragen wie die der Energiespeicherung und ihrer Konsequenzen für die Wasserressourcen oder die Möglichkeiten, Überschwemmungen besser vorherzusagen. Wie sich der Klimawandel auf lokale wie globale Wasserkreisläufe auswirkt, ist genauso Thema wie die Altlastensanierung nach Verschmutzungen oder der Umgang mit immer größeren Datenmengen bei der Modellierung einzelner Hydrosysteme. Weitere Sessions geben einen Überblick über verbesserte Methoden und Modellierungen zur Analyse neuartiger Technologien wie dem Fracking oder der Co2-Speicherung,

Zum Auftakt der viertägigen Konferenz wird mit einem Rückblick auf die Tagungsgeschichte nicht nur das Jubiläum der 20. CMWR-Tagung gefeiert, sondern gleichfalls ein Ausblick auf Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen auf dem Gebiet der Modellierung wasserbezogener Fragestellungen gewagt.

Zusätzlich zu den Vorträgen bieten Postersessions vor allem den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre Projekte einem größeren Fachpublikum vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

In Stuttgart hat das Thema der Wasser- und Umweltsystemmodellierung eine lange Tradition, die neben dem Wasserforschungszentrum seit 2007 durch den Exzellenzcluster Simulation Technology (SimTech) sowie das internationale Graduiertenkolleg Non-linearities and Upscaling in Porous Media (NUPUS) verstärkt fortgesetzt wird.

Organisator der diesjährigen Tagung ist das Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Gerne vermitteln wir Ihnen ein Hintergrundgespräch mit dem Veranstalter der Tagung, Prof. Rainer Helmig, sowie Interviews vor Ort oder am Telefon, zum Beispiel zu Fragen des Einsatzes von Modellen im Wasserschutz, Fragen der Softwareentwicklung für immer komplexere Modellierungen, Fracking, Co2-Speicherung.

Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter: http://www.cmwr14.de

Andrea Mayer-Grenu | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz
24.01.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme
24.01.2017 | Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie