Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lichtspiele in Jena eröffnet

21.09.2015

Wissenschaftsfestival bietet eine Woche lang Physik für alle.

Als einer der Höhepunkte im Internationalen Jahr des Lichts starten morgen in der Lichtstadt Jena die 15. Highlights der Physik. Bis zum 26. September 2015 bringt das Wissenschaftsfestival in spielerischer Weise physikalische Themen unters Volk.


Spaß an der Physik

Quelle: Highlights der Physik/Offer und Offer

Das Spektrum der Angebote in einer großen Zeltstadt auf dem Jenaer Eichplatz sowie an vielen anderen Orten der Stadt reicht vom Juniorlabor für 3-jährige bis zum Nobelpreisträger-Vortrag für Erwachsene. Neben dem mobilen Science Center auf dem Eichplatz, in dem über 30 Exponate persönlich von Forscherinnen und Forschern aus Jena und der gesamten Bundesrepublik präsentiert werden, gibt es Live-Experimente, Bühnenshows, einen EinsteinSlam, diverse Wettbewerbe sowie öffentliche Vorträge von renommierten Forschern wie dem Nobelpreisträger Stefan Hell oder dem Communicator-Preisträger Harald Lesch.

Die große Highlights-Show mit ARD-Moderator Ranga Yogeshwar in der SparkassenArena ist mit 2500 Zuschauern schon seit Wochen ausgebucht. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Weitere Infos: http://www.physik-highlights.de

Das Festival „Highlights der Physik“, das in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal stattfindet, wechselt von Jahr zu Jahr Veranstaltungsort und Thema. Veranstalter sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) sowie in diesem Jahr die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Inhaltlich geht es in der Lichtstadt Jena vor allem um aktuelle Entwicklungen der Photonik und der optischen Technologien.

Die „Highlights der Physik“ richten sich dabei in besonderer Weise an Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, sich über den Stand der Forschung zu informieren. An vielen der rund 30 Exponate kann man selbst aktiv werden und experimentieren. Überall stehen Fachleute bereit, um Fragen zu beantworten.

Täglich besteht außerdem die Möglichkeit vormittags Vorträge zu besuchen, die speziell für den Besuch von Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 geeignet sind. Zusätzlich gibt es u.a. tägliche Workshops des Jenaer Kooperationsverbunds Witelo zur Förderung der wissenschaftlichen und technischen Bildung, bei denen man Solarzellen bauen, Schaltungen löten oder mit Robotern agieren kann. Und im Zeiss-Mikroskopie-Workshop kann man lernen, die Welt dreidimensional zu betrachten.

Auch zur Kunst und Kultur hin hat sich das Physikfestival in diesem Jahr geöffnet. Unter dem Titel „Mehr Licht“ heißt es: Einstein trifft Goethe. Nicht nur die Farbenlehre steht zur Debatte, auch aktuelle Zusammenhänge zwischen Physik, Kunst und Kultur werden erkundet. Erstmalig präsentieren die „Lichtspiele“ eine ungewöhnliche Begegnung zwischen bildender Kunst und Physik:

Werke der österreichischen Malerin Uta Peyrer stehen neben Bildern der STED-Mikroskopie des Nobelpreisträgers Stefan Hell – STED steht für die engl. Bezeichnung STimulated Emission Depletion; Stimulierte Emission (von Licht und gleichzeitiger) Abregung (von Molekülen).

Uta Peyrer malt seit Jahren intuitiv Bilder, die sehr eng verwandt sind mit wissenschaftlichen Abbildungen molekularer Bewegungen, die man erst heute mit modernen hochaufgelösten STED-Mikroskopen sehen kann. Die Künstlerin und Stefan Hell, der für die Entwicklung dieses STED-Mikroskops im vergangenen Jahr den Chemie-Nobelpreis erhalten hat, werden am Mittwochabend persönlich vor Ort sein.

Für das Wissenschaftsfestival hat sich in diesem Jahr ein besonders breiter Unterstützerkreis zusammengefunden. Die Veranstalter BMBF, DPG und Universität Jena werden unterstützt von den Partnern Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, Klaus Tschira Stiftung, der Internetplattform Welt der Physik, dem International Year of Light, der Lichtstadt Jena, der Zeiss AG, der Jenoptik AG, der Vacom GmbH sowie der Carl Zeiss Stiftung.

Förderer sind der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), die Orisa Software GmbH, die asphericon GmbH, die LightTrans GmbH sowie die Schott AG. Medienpartner ist die Ostthüringer Zeitung. Für die wissenschaftlichen Inhalte, die Konzeption und Durchführung ist die AC-Science-Consulting aus Duisburg verantwortlich.

Die „Highlights der Physik“ wurden 2001 vom BMBF und der DPG ins Leben gerufen. Das Wissenschaftsfestival lockt jedes Jahr rund 30.000 Besucher an. Es tourt mit wechselnder Thematik von Stadt zu Stadt: Jena ist die 15. Station. Bisherige Etappen waren München (2001), Duisburg (2002), Dresden (2003), Stuttgart (2004), Berlin (2005), Bremen (2006), Frankfurt am Main (2007), Halle an der Saale (2008), Köln (2009), Augsburg (2010), Rostock (2011), Göttingen (2012), Wuppertal (2013) und Saarbrücken (2014).

Ansprechpartner:
Medienbüro „Highlights der Physik“
c/o iserundschmidt GmbH
Dr. Lutz Peschke
Tel.: 0228 / 30413744
Fax: 0228 / 55525-19
E-Mail: ius.pr@dpg-physik.de

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Axel Burchardt M.A.
Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Tel.: (03641) 9-31030
Fax: (03641) 9-31032
E-Mail: presse@uni-jena.de

Pressefotos finden sie unter:
http://www.highlights-physik.de/2-medien/20-pressebilder

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit über 62.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. Website: http://www.dpg-physik.de

Weitere Informationen:

http://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2015/dpg-pm-2015-24.html

Gerhard Samulat | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung
19.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"
19.02.2018 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Markierung für Krebsstammzellen

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Da haben wir den Salat: Erste Ernte aus aufbereitetem Abwasser im Forschungsprojekt HypoWave

20.02.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Die Brücke, die sich dehnen kann

20.02.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics