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Kommt der Quantencomputer auf Laserbasis?

12.09.2011
Physiker-Konferenz an der Universität Rostock

Die Bestrahlung von Materie mit Lichtquanten steht in dieser Woche (12.-16.09.2001) im Zentrum einer internationalen Konferenz, zu der 150 Wissenschaftler aus zehn Ländern nach Rostock gereist sind.

Das Institut für Physik der Universität Rostock hat weltweit bekannte Forscher gewonnen, die vor allem über ultrakurze Laserpulse und deren Zusammenspiel mit Nanoteilchen, Halbleitern, Molekülen und Plasmen berichten.

„Es geht um jüngst entwickelte technische und physikalische Möglichkeiten, mit denen sich neue Phänomene der Wirkung von Licht auf Materie aufdecken lassen“, erklärt Prof. Dr. Karl-Heinz Meiwes-Broer, Leiter des Departments Leben, Licht & Materie der Universität Rostock. Auf diesem Gebiet besitzt die Rostocker Physik national und international ein hohes Ansehen.

Lichtquanten spielen in viele Grundlagen- und Anwendungsfragen hinein. So befasst sich Vlatko Vedral von der Universität Oxford mit dem Problem, ob bei der Informationsverarbeitung Quanteneffekte wichtig sind. „Mit den Erkenntnissen lässt sich vielleicht bald ein Laser-getriebener Quantencomputer entwickeln, der mit seiner tausendfach höheren Rechengeschwindigkeit die Computerwelt revolutionieren wird“, so Meiwes-Broer.

Intensiv diskutiert wurde die These, ob Quanteneffekte auch in lebenden Zellen eine Rolle spielen. Andere Vorträge der Konferenz befassen sich mit grundlegend neuen Methoden der Energiegewinnung aus Sonnenlicht oder dem Nutzen extrem kurzer Laserpulse in der Materialbearbeitung und der Medizin.

Kontakt:
Universität Rostock
Institut für Physik
Prof. Dr. Karl-Heinz Meiwes-Broer
Mobil: +49 (0) 172-1420221
eMail: karl-heinz.meiwes@uni-rostock.de
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Fax: +49 (0)381/498 1032
eMail: ulrich.vetter@uni-rostock.de

Ingrid Rieck | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de

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