Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HörTech: Nationale und internationale Spitzenposition

02.11.2010
Kompetenzzentrum zieht Experten aus der ganzen Welt nach Oldenburg

Am 4. und 5. November trifft sich im Haus des Hörens wieder einmal das „Who is Who“ der internationalen Hörforschung und Hörsystementwicklung. Anlass ist der 1. Internationale Workshop „Audiologische Studien für Hörsysteme“. Organisiert wird die Veranstaltung von der HörTech gGmbH im Rahmen des Projektes HurDig.

Das Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik gehört zu den leistungsfähigsten Netzwerken des Landes und genießt auch international einen einzigartigen Ruf im Bereich der Hörsystementwicklung.

Es gibt keinen zweiten Ort, an dem in so regelmäßigen Abständen die internationale Fachwelt der Hörforschung und Hörsystementwicklung zusammenkommt, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die allen Menschen ein besseres Hören ermöglichen sollen. Auch am 4. und 5. November ist es wieder soweit. An diesen beiden Tagen lädt die Oldenburger Hörforschung Experten aus der ganzen Welt nach Oldenburg ein, um gemeinsam einheitliche Richtlinien bei der Durchführung audiologischer Studien für Hörsysteme zu entwickeln.

„Der globale Markt für Hörsysteme verlangt nach vergleichbaren Aussagen bei der Nutzenbewertung von Hörsystemen. Hierbei ist der Austausch zwischen den internationalen Akteuren ebenso wichtig wie der Austausch zwischen Forschern und Herstellern“, erklärt Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, wissenschaftlicher Leiter der HörTech gGmbH und der Abteilung Medizinische Physik der Universität Oldenburg.

Die Oldenburger Hörforschung ist europaweit führend auf dem Gebiet der sprachtestbasierten Hördiagnostik. Im Rahmen des Projektes HurDig arbeiten Wissenschaftler der Universität Oldenburg unterstützt von weiteren Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus Oldenburg und Hannover derzeit daran, international vergleichbare Testverfahren für verschiedene Sprachen zu entwickeln.

An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie bietet die HörTech eine ideale Plattform, um in einer vorwettbewerblichen Situation gemeinschaftlich an Lösungen für besseres Hören zu arbeiten. „Es ist schon etwas besonderes, dass bei unseren Workshops führende Hersteller von Hörsystemen – die letztlich ja Wettbewerber im Markt sind – zu einem engen fachlichen Austausch zusammenkommen“, so Prof. Dr. Dr. Kollmeier.

Rating bescheinigt HörTech Spitzenposition
Aus einer vergleichenden Analyse von Kompetenzzentren, die von der Initiative „Kompetenznetze Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in diesem Jahr durchgeführt wurde, ging die HörTech als eines der leistungsfähigsten Netzwerke der Initiative hervor. „Die Anerkennung des Geleisteten ist zugleich Ansporn zur Weiterentwicklung. Nur wenn wir unser Profil stetig den Bedürfnissen des Marktes und aller Beteiligten anpassen, werden wir Entwicklungsprozesse im Sinne unserer Vision ‚Hören für alle‘ weiter befördern und unser Netzwerk an leistungsfähigen Partnern noch stärker ausbauen können“, betont Stephan Albani, Geschäftsführer der HörTech gGmbH.

Die HörTech gGmbH wurde 2001 als Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik vom Hörzentrum Oldenburg und der Universität Oldenburg gegründet. Ziel der gemeinnützigen Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung und die Gewinnung neuer Methoden und Erkenntnisse im Bereich des Hörens. Das Institut, das ursprünglich aus einem bundesweiten Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervorgegangen ist, genießt mittlerweile internationale Anerkennung und leistet viel beachtete Grundlagenforschung zur Verbesserung von Hörgeräte-Technik. Die Mitarbeiter der HörTech gGmbH suchen nach neuen Möglichkeiten, Hörgeräte besser an die individuellen Bedürfnisse ihrer Träger anzupassen, sowie nach Methoden, die die Rehabilitation von Hörgeschädigten erleichtern. Für die wissenschaftliche Arbeit werden neueste Erkenntnisse über Audiologie und digitale Verarbeitung von Signalen zusammengeführt. Dabei greift die HörTech auf ein bundesweites Kompetenz-Netzwerk zurück. Sitz der HörTech gGmbH ist das „Haus des Hörens“ in Oldenburg.

Das Projekt HurDig wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Pressekontakt:
DauthKaun ZSP GmbH
Yvonne Küchler
Monbijouplatz 5
10178 Berlin
Tel: (030) 2404786-19, Fax: -10
E-Mail: yvonne.kuechler@dauthkaun.de
HörTech gGmbH
Dr. Corinna Pelz
Marie-Curie-Str. 2
26129 Oldenburg
Tel: (0441) 21 72-203, Fax: -250
E-Mail: C.Pelz@HoerTech.de

Yvonne Küchler | idw
Weitere Informationen:
http://www.hoertech.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University
18.10.2017 | Jacobs University Bremen gGmbH

nachricht Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft
18.10.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik