Mit IR und Laser kontaktfrei die Temperatur messen

Typisches Anwendungsgebiet für das ScanTemp 385 ist die Überwachung von Produktionsprozessen. Mit ihm lassen sich einfach und schnell Temperaturen bestimmen, ohne das Messobjekt selbst zu berühren. Es stellt in kurzer Zeit zuverlässig die Temperatur des Messobjektes fest und eignet sich ideal zur Messung von bewegten Teilen. Auch schlecht zugängliche Objekte oder aggressive Medien sind dank der berührungslosen Messmethodik messbar.

Die Lebensmittelindustrie setzt heute zur keimfreien Temperaturbestimmung bevorzugt IR-Messgeräte bei Lebensmittelherstellung, -lagerung und -transport gemäß HACCP ein, um die Lebensmittel nicht zu kontaminieren. Weiterhin lässt sich die Oberflächentemperatur von spannungsführenden Teilen wie z.B. Transformatoren bestimmen, um schlechte elektrische Verbindungen aufzuspüren. Weitere Einsatzbereiche sind die Wartung von Kühl- und Heizungsanlagen sowie die Temperaturüberwachung bei der Kunststoffherstellung und -verarbeitung.

Das ergonomisch geformte Gehäuse kann gut mit einer Hand gehalten und bedient werden. Dazu trägt auch das geringe Gewicht von nur 150 g bei.

Die drei Bedientasten sind übersichtlich nebeneinander angeordnet, die zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung erleichtert das Ablesen bei schlechter Außenbeleuchtung. Das große zweizeilige Display zeigt gleichzeitig den aktuellen Messwert in °C oder °F sowie den Maximalwert an. Die MAX-Funktion ist hilfreich bei kontinuierlicher Messung, um den Ort mit der höchsten Temperatur sicher zu erfassen. Das ScanTemp 385 besitzt einen Ziellaser, der den Mittelpunkt des IR-Messflecks markiert und den tatsächlichen Messort anzeigt.

Mit der vergüteten hochwertigen Optik wird ein besonders gutes Messfleckverhältnis von 12:1 erreicht. Der Temperaturmessbereich reicht von -35…365 °C bei einer Genauigkeit von ±2 °C und deckt damit praktisch alle Anwendungen ab. Die mitgelieferte Verpackung schützt das Messgerät vor Umwelteinflüssen. Die Stromversorgung erfolgt mit zwei handelsüblichen 1,5-V-Batterien. mit denen im Regelfall ein Dauerbetrieb von 20 h möglich ist.

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