Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hirntumoren: Fortschritte in der Therapie

29.03.2012
An Patienten, Angehörige und Ärzte richtet sich am Samstag, 28. April, der 30. Hirntumor-Informationstag in Würzburg. Experten stellen bewährte und innovative Therapiekonzepte vor; Veranstalter ist die Deutsche Hirntumorhilfe in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Würzburg.
Der bundesweite Informationstag „Fortschritte in der Therapie von Hirntumoren“ findet am Samstag, 28. April, von 9:30 bis 18:30 Uhr statt. Im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude Z6 auf dem Hubland-Campus der Universität Würzburg können die Besucher ein vielfältiges Vortragsprogramm hören. Erstellt wurde es in Zusammenarbeit mit der Neurochirurgischen Klinik unter der fachlichen Leitung von Professor Ralf-Ingo Ernestus.

Nach welchen Standards werden Hirntumoren und Hirnmetastasen derzeit therapiert? Wie verändern moderne Techniken und neue Medikamente die Behandlung von Hirntumoren? Welche hoffnungsvollen, innovativen Therapieansätze sind derzeit verfügbar?

Acht erfahrene Spezialisten der Neuroonkologie aus Deutschland, Belgien und der Schweiz – darunter Professor Wolfgang Wick aus Heidelberg, Professor Jörg-Christian Tonn aus München und Professor Stefaan van Gool aus Leuven – geben in ihren Vorträgen Antworten auf diese und weitere Fragen. Nach den Vorträgen stehen die Referenten für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Der zweite Teil des Informationstags ist dem Erfahrungsaustausch gewidmet. Patienten und Angehörige können mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen, Tipps zur besseren Bewältigung der Erkrankung austauschen und ihre eigenen Erfahrungen weitergeben.

Anmeldung bis 16. April 2012

Wer den Informationstag besuchen möchte, muss sich bis 16. April anmelden. Die Tagungspauschale (Verpflegung inklusive) beträgt 35 Euro pro Person; Anmeldungen sind unter der Telefonnummer (03437) 702 700 möglich oder per E-Mail an info@hirntumorhilfe.de

Die Veranstalter erwarten mehr als 400 Teilnehmer. Das macht den Informationstag zu einem der größten dieser Art im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.hirntumorhilfe.de.

Hauptredner des Hirntumor-Infotags

Zu den führenden Medizinern in der Neuroonkologie gehört Professor Dr. Wolfgang Wick, Leiter der Abteilung für Neuroonkologie der Universitätsklinik Heidelberg sowie Vorstandsmitglied der NOA und der EORTC-Hirntumorgruppe. Sein Team widmet sich sowohl der Behandlung von Hirntumoren als auch der Erforschung neuer Therapiemöglichkeiten.

Mit jährlich über 400 Operationen bösartiger Hirntumoren ist die Neurochirurgie am Universitätsklinikum Großhadern in München unter der Leitung von Professor Dr. Jörg-Christian Tonn eine der renommiertesten Kliniken für solche Eingriffe.

Professor Dr. Stefaan van Gool widmet sich insbesondere der Immuntherapie mit dendritischen Zellen und ist Mitinitiator einer pädiatrischen Studie an der Universitätsklinik von Leuven (Belgien).

Über die Deutsche Hirntumorhilfe

Die Deutsche Hirntumorhilfe hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt als zentrale Anlauf- und Kontaktstelle für Betroffene etabliert. Mit dem Informationstag bietet die gemeinnützige Organisation zweimal im Jahr ein gemeinsames Forum zum Austausch für Betroffene, Angehörige und Experten. Alle Projekte und Aktivitäten des Vereins werden ausschließlich durch private Spenden und Zuwendungen finanziert.

Hintergrundinformationen zu Gehirntumoren

Deutschlandweit erkranken jährlich etwa 8.000 Menschen neu an einem primären bösartigen Hirntumor. Die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden ist mit 50.000 Betroffenen noch höher.

Tumore des Gehirns und des Rückenmarks stellen sowohl Mediziner als auch die Betroffenen vor besondere Herausforderungen. Vor allem die aggressiven, bösartigen Formen gehören zu den am schwersten zu therapierenden Krebserkrankungen und gelten bis heute als unheilbar.

Operationen und die Strahlen- oder Chemotherapie bergen immer die Gefahr, wichtige Funktionen des Gehirns zu beeinträchtigen. Sie erfordern eine auf den einzelnen Patienten individuell abgestimmte Therapie. In den vergangenen Jahren konnten dank neuer Medikamente, genaueren Bestrahlungstechniken und exakteren Operationsmethoden Fortschritte in der Behandlung von Hirntumoren erreicht werden. Die Verbesserungen der Therapie hängen entscheidend von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit der Fachdisziplinen ab sowie von der Entwicklung innovativer Konzepte für die Behandlung.

Pressekontakt

Melanie Thomas, Deutsche Hirntumorhilfe e.V., Karl-Heine-Str. 27, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 590 93 96, Fax (0341) 590 93 97, presse@hirntumorhilfe.de

Robert Emmerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationstag/30-wuerzburg-2012

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin
22.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Embryonale Genregulation durch mechanische Reize

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Quantenverschränkung auf den Kopf gestellt

22.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics