Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gipfeltreffen der Geburtsmediziner in Bonn

14.06.2010
Es ist die zentrale Tagung ihres Fachs: der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin, der alle zwei Jahre mehrere hundert Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum anzieht.

Tagungspräsident in diesem Jahr ist Professor Gembruch vom Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Der Kongress findet vom 24. bis zum 26.6. im Hotel Bristol Bonn statt.

Ein Schwerpunkt des Kongresses liegt in der Frage, wie sich Todesfälle der Mutter während der Schwangerschaft oder bei der Geburt vermeiden lassen. Häufige Ursachen, die das Leben des Ungeborenen bedrohen, sind mütterliche Infektionen. Sie können Fehlbildungen des Kindes oder in schweren Fällen sogar Fehlgeburten zur Folge haben. Auch diese Risiken werden auf dem Kongress thematisiert.

Ein weiteres zentrales Thema ist die vorgeburtliche (pränatale) Behandlung von Krankheiten des Ungeborenen. So gelingt es Spezialisten heute, eine Spina bifida aperta (im Volksmund „offener Rücken“ genannt) bereits im Mutterleib zu verschließen oder auch Verengungen von Herzklappen zu öffnen. Der Kongress gibt einen Überblick über die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge.

Zu diesen Themen findet

am Donnerstag, 24.06.2010, 12 Uhr
im Raum Beethoven, Hotel Bristol
Prinz-Albert-Strasse 2, Bonn
ein Pressegespräch statt. Journalisten werden gebeten, sich bei Frau Frechen, Sekretariat der Geburtshilfe am Universitätsklinikum Bonn (Tel.: 0228/287-15942; Fax: 0228/287-16088) anzumelden.

Das komplette Kongressprogramm und weitere Informationen zum Kongress finden sich im Internet unter http://www.praenatal2010.de

Kontakt:
Professor Dr. Ulrich Gembruch
Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin, Universität Bonn
Telefon: 0228/287-15942
E-Mail: ulrich.gembruch@ukb.uni-bonn.de

Frank Luerweg | idw
Weitere Informationen:
http://www.praenatal2010.de
http://www.uni-bonn.de

Weitere Berichte zu: Geburtshilfe Geburtsmediziner Gipfeltreffen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Speicherdauer von Qubits für Quantencomputer weiter verbessert

09.12.2016 | Physik Astronomie