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Geothermiekongress 2009 - Programm für Klima und Wachstum

30.09.2009
"Im In- und Ausland ergibt sich für die Geothermie in den kommenden Jahren ein enormes Wachstumspotenzial". Hartmut Gaßner, der Präsident des GtV-Bundesverbandes Geothermie sieht im Vorfeld des Geothermiekongresses 2009 die Erdwärmenutzung weiterhin auf Erfolgskurs.

Wächst der Anteil der Geothermie am Energiemarkt, bedeutet das mehr Aufträge, mehr Beschäftigung, geringere Inanspruchnahme fossiler Ressourcen. Darauf zielt die Branche, darauf zielen die Anstrengungen für Forschung und Entwicklung.

Erfahrungen, Chancen und Potenziale werden vom 17.-19.11.2009 im Bochumer RuhrCongress intensiv diskutiert werden. Auch in diesem Jahr bringt der Kongress wieder die wichtigen Entscheider und Akteure zusammen. Es werden rund 600 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Partnerregion ist Ostafrika mit seinen enormen geothermischen Ressourcen, deren Entwicklung erst am Anfang steht. Deutsche Wissenschaftler sind längst im East African Rift Valley aktiv. Heimische Unternehmen könnten folgen.

Mit den aktuellen Entwicklungen bei der Exploration und Nutzung tiefer geothermischer Ressourcen befassen sich drei der Technikforen des Hauptprogramms. Einen breiten Raum nimmt die Diskussion von Qualitätsmanagement, Rechtsfragen, Risiken, Wirtschaftlichkeit und Management ein. Außerdem werden innovative Bohr- und Kraftwerkstechniken und Entwicklungen bei der Wärmeauskopplung und -verteilung vorgestellt. Im Bereich der oberflächennahen Geothermie werden ebenfalls neue Techniken, Produkte und Konzepte präsentiert. Ein wichtiges Anliegen des GtV Bundesverbandes Geothermie liegt in der intensiven Diskussion und Weiterentwicklung von Qualitätssicherung, Standards und Richtlinien.

Der dem Hauptkongress (18.-19.11.) am 17.11. vorgelagerte Workshoptag bietet Raum für aktuelle Themen wie Seismik, Finanzierung und Risikoabdeckung beim Betrieb von geothermischen Großanlagen, Konzepte für geothermische Heiz(kraft)werke in kommunaler Hand und Qualitätssicherung für oberflächennahe Anlagen. Zukünftig an Bedeutung gewinnen wird die Nachnutzung von Bergwerken und der Einsatz der Geothermie in Hybrid- und Verbundsystemen.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Möglichkeit, ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse im lockeren Rahmen einer Science-Bar zu vorzustellen. Die besten der eingereichten Präsentationen werden mit einem Preis belohnt.

Auf Initiative des GZB und mit Unterstützung der MINT-Stiftung NRW wird auch in 2009 ein weiteres erfolgreiches Ereignis fortgesetzt werden können: die Schüler-Uni, die bereits 2007 mehr als 250 Teilnehmer anlockte.

Der Kongress wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Sigmar Gabriel hat die Schirmherrschaft übernommen.

Neben dem DGK 2009 liefert die 5. NRW-Geothermiekonferenz interessante Einblicke in die zahlreichen Aktivitäten im bevölkerungsreichsten Bundesland. Die Veranstaltung, vorbereitet und durchgeführt von den Partnern EnergieAgentur.NRW und GeothermieZentrum Bochum (GZB), dockt nun bereits zum zweiten Mal an den Geothermiekongress an. Die Konferenz wird zusätzlich durch die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH und die Stadt Bochum aktiv unterstützt.

Parallel zum Kongress findet am 18.-19.11. die Messe GEOEnergia statt, zu der in diesem Jahr bis zu 60 Aussteller erwartet werden. Der Eintritt zur Messe und zur 5. NRW-Geothermiekonferenz ist frei.

Kongressbüro | GtV Service GmbH
Weitere Informationen:
http://www.dergeothermiekongress.de

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