Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

European Medical Travel Conference 2012 in Berlin / Wirtschaftsfaktor Medizintourismus

08.11.2011
Für die Nase nach Deutschland, für den Bypass nach Thailand, zum Augenlasern nach Dänemark: Was in vielen Ländern schon Normalität ist, ist auch in Deutschland hochaktuell.

"Und ein Wirtschaftsfaktor", wie Dr. Uwe Klein, Initiator der European Medical Travel Conference (www.emtc2012.com) weiß.

"Deutschland ist weltweit bekannt für seine high-end Medizin. Es gibt einmalige Behandlungsmethoden, für die Menschen aus der ganzen Welt anreisen und damit Arbeitsplätze sichern." So gäbe es in Tübingen ein einmaliges Verfahren zur Retina-Verpflanzung, das Blinde wieder sehend macht. "Solche Verfahren müssen international kommuniziert werden - damit Patienten aus aller Welt die bestmögliche Versorgung bekommen können", sagt Uwe Klein.

Aber der Medizintourismus von Deutschland aus 0- der Patient reist ins Ausland, um dort Privatleistungen günstiger, besser oder von den Regularien einfacher, einzukaufen - ist mittlerweile gegenwärtig: "Viele Leistungen werden nicht mehr von der Kasse übernommen - diese Entwicklung wird sich bei zunehmendem Kostendruck vorraussichtlich weiter fortsetzen", erklärt Uwe Klein. "Der Patient ist aufgefordert, Kosten und Leistungen zu vergleichen. Hier Transparenz zu erreichen, ist das oberste Ziel." Künstliche Befruchtung, plastische Chirurgie und Zahnersatz stehen bei den Behandlungen der Deutschen im Ausland obenan.

"Der Medizintourismus - oder Cross Border Healthcare, wie es die EU nennt - ist ein höchst spannendes Umfeld und birgt sehr große Potentiale", erklärt Uwe Klein. "Wir haben uns es auf die Fahne geschrieben, diese Potentiale und Standards zu fördern, für Patienten und Ärzte Transparenz zu schaffen und die internationale Fachwelt auf einer Plattform zusammen zu bringen."

Daher organisiert Uwe Klein mit seinem Team jetzt zum ersten Mal in Berlin und zum fünften Mal in Folge die European Medical Travel Conference. Demographische Veränderungen und schlanker werdende öffentliche Budgets in ganz Europa üben Druck auf die Gesundheitsversorgung aus, neue Möglichkeiten für Medizin- bzw. Gesundheitstourismus zu erschließen.

Gesundheitsexperten sowie die Gesundheits-Anbieter aus der ganzen Welt treffen sich vom 25. bis 27. April 2012 (www.emtc2012.com) unter dem Motto "Turning Potential Into Reality" in Berlin, um sich auszutauschen und neueste Entwicklungen kennen zu lernen. Im Fokus steht 2012 der Wirtschaftsstandort Deutschland.

Pressekontakt:
EMTC2012, Dr. Uwe Klein,
chairman@emtc2012.com,
+49/89/10119222,
+49/151/21209222

Dr. Uwe Klein | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.emtc2012.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie