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Echte Innovationen auch künftig finanzierbar

31.01.2011
6. EUROFORUM-Jahrestagung „Onkologie 2011“
11. und 12. April 2011, Hyatt Regency Mainz
„Die GKV wird auch in der Zukunft in der Lage sein, echte Innovationen zu finanzieren. Wir müssen aber echte von scheinbaren Innovationen trennen“, erklärte vdek-Vorstand Thomas Ballast gegenüber EUROFORUM.

Über die Zukunft der onkologischen Versorgung aus GKV-Sicht und über die Finanzierung von Innovationen im Detail spricht Ballast auf der 6. EUROFORUM-Jahrestagung „Onkologie 2011“ (11./12. April 2011, Mainz). Unter dem Vorsitz von Dr. Johannes Bruns (Deutsche Krebsgesellschaft) werden weiterhin die frühe Nutzenbewertung und AMNOG in der Onkologie, der steigende Wettbewerb zwischen Kassen, Apotheken und der Pharmaindustrie sowie Möglichkeiten und Grenzen von Versorgungsforschung und klinischen Studien auf dem Branchentreff diskutiert.

Das vollständige Programm ist abrufbar unter:
www.euroforum.de/onkologie

Gesundheit für alle – Wie lange noch?
Den Spagat zwischen leeren Kassen und medizinischem Fortschritt und ob Krankenhäuser ihre Leistungen künftig rationieren müssen, erörtert Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe (Bundesärztekammer). Gerade die Preisfindung bei innovativen Arzneimitteln sorgt derzeit für Diskussionen. Über mögliche Referenzrahmen und Versorgungsstudien als Grundlage bei Vertragsverhandlungen spricht Tim Steimle von der Techniker Krankenkasse. Die Chancen und Risiken einer frühen Bewertung des Zusatznutzens von Medikamenten erörtert Dr. Wolfgang Wein (Merck Serono). Er geht dabei vor allem auf Vergleichstherapien, Surrogat-Endpunkte, bestmögliche und bestverfügbare Evidenzen ein.

Neue Wege und rechtliche Implikationen bei Selektivverträgen
„Das letzte Wort über das ob und wie der Ausschreibung von Exklusivverträgen für Zytostatika ist noch lange nicht gesprochen. Das AMNOG begründet nicht nur eine neue Gerichtszuständigkeit, sondern stellt auch alle bisherigen Entscheidungen wieder zur Disposition und führt pharmazeutische Unternehmer als neue wichtige Player im Bereich der integrierten Versorgung ein", stellte Dr. Marc Gabriel (Baker & McKenzie) im Vorfeld der Tagung fest. Der Rechtsanwalt referiert über die Zukunft von Zytostatika-Ausschreibungen, parallele Entwicklungen in den Bereichen Impfstoffe, Sprechstundenbedarf und Biosimilars sowie integrierte Versorgungsverträge.

Richtungsweisende Studienkonzepte und Targeted Therapies in der Onkologie
„Mit der Studie zu den Therapieoptionen beim Prostatakarzinom wird ein neuer Weg in der deutschen Versorgungslandschaft beschritten. Es ist zu hoffen, dass die bisher beispiellose Kooperation so vieler Akteure eine Signalwirkung für die Zukunft hat“, erklärte Dr. Mechtild Schmedders (GKV-Spitzenverband) gegenüber EUROFORUM. Die Gesundheitsexpertin spricht über die Entscheidung des G-BA zur Low-Dose-Rate-Brachytherapie und die Möglichkeiten und Grenzen eines anspruchsvollen Studienkonzeptes. „Zielgerichtete Therapien und Companion Diagnostics etablieren sich immer mehr in der Onkologie und verändern damit sowohl therapeutische Prinzipien als auch bestehende Paradigmen in der Entwicklung und Vermarktung der Arzneimittel“, so Dr. Urs C. H. Wiedemann (Cepton Strategies). Der Experte stellt in seinem Vortrag Markt- und Pipeline-Trends in der onkologischen Arzneimitteltherapie vor und bietet eine Übersicht zu verschiedenen Formen der personalisierten Medizin.

Pressekontakt:
Julia Batzing
Senior-Pressereferentin
Euroforum Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)2 11/ 96 86 - 33 81
Telefax: +49 (0)2 11/ 96 86 - 43 89
Mailto: presse@euroforum.com


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Julia Batzing | EUROFORUM
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