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Chemnitzer Linux-Tage 2011: "Freiheit leben"

02.11.2010
Referenten, "Open Source"-Projekte und Unternehmen können sich für Vorträge und Ausstellung bis zum 5. Januar 2011 bewerben

Getreu dem Motto "Freiheit leben" dreht sich bei den Chemnitzer Linux-Tagen am 19. und 20. März 2011 wieder alles um Open-Source und die daraus entstehenden Möglichkeiten und Freiheiten.

Ab sofort können über den "Call for Lectures" bzw. über den "Call für Presentations" Beiträge eingereicht werden. Gesucht werden Vorträge, Workshops, Projekte und Demos rund um die Schwerpunkte "Emulatoren", "IT-Dokumentation", "Business Intelligence" und "Kernel".

Freiheit ist ein sehr weiter Begriff, der sich nur schwer eingrenzen lässt und von jedem auf seine ganz persönliche Weise erlebt und umgesetzt wird. So ist es zum Beispiel für den einen die Möglichkeit, an einem Projekt mitzuwirken und für einen anderen, in der Lage zu sein, sein System so anzupassen, dass es für ihn einzigartig wird. Zu den Chemnitzer Linux-Tagen können Interessenten Projekte und Software vorstellen und ihre Leidenschaft mit Gleichgesinnten teilen.

Durch die starke Verbreitung der Virtualisierungstechnologien sind die Emulatoren aus den Medien so gut wie verschwunden. Dennoch stellen sie für die Entwicklung von Programmen und Treibern für spezielle Hardware immer noch einen unverzichtbaren Bestandteil dar. Wie genau sie zum Einsatz kommen und was damit noch alles gemacht werden kann, soll unter dem Schwerpunkt "Emulatoren" vorgestellt werden.

IT-Projekte und Strukturen werden immer komplexer. Gleichzeitig arbeiten auch immer mehr und teilweise stark spezialisierte Mitarbeiter in den einzelnen Teilbereichen. Aus diesem Grund ist für einen sicheren und reibungslosen Betrieb eine ausführliche und übersichtliche Dokumentation unverzichtbar. Im Bereich "IT-Dokumentation" sollen verschiedene Lösungen, die die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen, vorgestellt werden.

Im Bereich "Business Intelligence" dreht sich alles um die digitale Datenverarbeitung im Unternehmen. Arbeitete früher eine Sekretärin noch mit Stift und Papier, werden heute komplette Verfahren und Aufträge mit dem Computer erfasst und müssen zuverlässig verarbeitet und sicher gespeichert werden. Dass sich Open-Source-Produkte nicht hinter ihrer kommerziellen Konkurrenz zu verstecken brauchen, soll in diesem Bereich gezeigt werden.

Um den Betriebssystemkern, einem der wichtigsten Bestandteile eines Betriebssystems, geht es im Bereich "Kernel". Wer direkt am Kern mitentwickelt, gehört für viele Außenstehende zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich gern von anderen abgrenzt. Dass dies nicht so ist, wollen Kernel-Entwickler in Vorträgen und Workshops beweisen, um vielleicht den einen oder anderen zur Mitarbeit zu motivieren.

Der zu den letzten Chemnitzer Linux-Tagen erstmals erschienene Tagungsband wurde durchgehend mit sehr positiver Resonanz angenommen. Aus diesem Grund wird es ihn auch im kommenden Jahr wieder geben. So erhalten Referenten von Vorträgen und Workshops wieder die Möglichkeit, ihren ausformulierten Text im Tagungsband zu veröffentlichen.

Interessenten können ihren Beitrag bis zum 5. Januar 2011 über http://chemnitzer.linux-tage.de/ einreichen.

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://chemnitzer.linux-tage.de

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