Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bildliche Darstellung von Naturkatastrophen

22.02.2012
Internationale Konferenz befasst sich mit Beispielen aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen

Die bildliche Darstellung von Naturkatastrophen und ihre Wahrnehmung in unterschiedlichen Epochen und Kulturen beleuchtet eine Konferenz, die vom 1. bis 3. März 2012 an der Universität Heidelberg stattfindet.

Wissenschaftler aus aller Welt werden sich auf Einladung des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“ anhand von Bildern, Filmen, Fotos, Kunst und Architektur mit diesem Thema auseinandersetzen. Parallel zur Tagung ist eine Fotoausstellung der Künstler Aric Mayer (USA) und Kazu Ahmed (Indien) zu sehen.

„Ob der Untergang Pompejis durch den Ausbruch des Vesuvs oder die japanische Flutkatastrophe im letzten Jahr – in allen Epochen und Kulturen mussten Menschen lernen, mit verheerenden Naturkatastrophen umzugehen. Aus Sicht der Wissenschaft wird das Unglück so zu einem soziokulturellen Ereignis, aus dem Forscher Erkenntnisse über eine Gesellschaft gewinnen können“, erläutert Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk. Der Historiker von der Technischen Universität Darmstadt und Forschungsgruppenleiter am Exzellenzcluster der Ruperto Carola hat gemeinsam mit der Heidelberger Kunsthistorikerin Prof. Dr. Monica Juneja die Tagung organisiert.

Auf dem Programm stehen Vorträge, die sich unter anderem mit der Deutung von Kometen und schweren Unwettern als Vorboten der Endzeit oder auch der bildlichen Darstellung von Naturkatastrophen im 20. Jahrhundert befassen. Aus der Perspektive der Medien wird ARTE-Reporter Sven Waskönig einen Einblick in das Genre „Katastrophenfilm“ geben.

Die englischsprachige Konferenz mit dem Titel „Imaging Disaster“ findet im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) statt. Sie ist Teil des von Prof. Juneja und Prof. Schenk geleiteten Forschungsprojekts „Images of Disasters“ am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“.

Die Fotoarbeiten Aric Mayers, die in der begleitenden Ausstellung gezeigt werden, beschäftigen sich mit den Zerstörungen, die im Jahr 2005 der Hurrikan Katrina im Südosten der USA angerichtet hat. In Kazu Ahmeds Fotos werden die Angehörigen des indischen Mising-Stamms dargestellt, deren Identität durch ihr Leben am Fluss entscheidend geprägt wird. Die Ausstellung „Imaging Disaster – Katastrophenbilder“ ist vom 3. bis 23. März im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg zu sehen. Die öffentliche Vernissage findet im Rahmen der Konferenz am 2. März statt und beginnt um 20 Uhr.

Weitere Informationen zur Konferenz sind unter http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/conference-imaging-disaster abrufbar.

Kontakt:
Dr. Alexander Häntzschel
Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“
Telefon (06221) 54-4008
press@asia-europe.uni-heidelberg.de
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-heidelberg.de
http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/conference-imaging-disaster

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juli 2016
25.05.2016 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht "European Conference on Modelling and Simulation" an der OTH Regensburg
25.05.2016 | Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Computational High-Throughput-Screening findet neue Hartmagnete die weniger Seltene Erden enthalten

Für Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und erneuerbare Energien ist der Einsatz von starken Dauermagneten von großer Bedeutung. Für deren Herstellung werden Seltene Erden benötigt. Dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg ist es nun gelungen, mit einem selbst entwickelten Simulationsverfahren auf Basis eines High-Throughput-Screening (HTS) vielversprechende Materialansätze für neue Dauermagnete zu identifizieren. Das Team verbesserte damit die magnetischen Eigenschaften und ersetzte gleichzeitig Seltene Erden durch Elemente, die weniger teuer und zuverlässig verfügbar sind. Die Ergebnisse wurden im Online-Fachmagazin »Scientific Reports« publiziert.

Ausgangspunkt des Projekts der IWM-Forscher Wolfgang Körner, Georg Krugel und Christian Elsässer war eine Neodym-Eisen-Stickstoff-Verbindung, die auf einem...

Im Focus: University of Queensland: In weniger als 2 Stunden ans andere Ende der Welt reisen

Ein internationales Forschungsteam, darunter Wissenschaftler der University of Queensland, hat im Süden Australiens einen erfolgreichen Hyperschallgeschwindigkeitstestflug absolviert und damit futuristische Reisemöglichkeiten greifbarer gemacht.

Flugreisen von London nach Sydney in unter zwei Stunden werden, dank des HiFiRE Programms, immer realistischer. Im Rahmen dieses Projekts werden in den...

Im Focus: Computational high-throughput screening finds hard magnets containing less rare earth elements

Permanent magnets are very important for technologies of the future like electromobility and renewable energy, and rare earth elements (REE) are necessary for their manufacture. The Fraunhofer Institute for Mechanics of Materials IWM in Freiburg, Germany, has now succeeded in identifying promising approaches and materials for new permanent magnets through use of an in-house simulation process based on high-throughput screening (HTS). The team was able to improve magnetic properties this way and at the same time replaced REE with elements that are less expensive and readily available. The results were published in the online technical journal “Scientific Reports”.

The starting point for IWM researchers Wolfgang Körner, Georg Krugel, and Christian Elsässer was a neodymium-iron-nitrogen compound based on a type of...

Im Focus: Mit atomarer Präzision: Technologien für die übernächste Chipgeneration

Im Projekt »Beyond EUV« entwickeln die Fraunhofer-Institute für Lasertechnik ILT in Aachen und für angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena wesentliche Technologien zur Fertigung einer neuen Generation von Mikrochips mit EUV-Strahlung bei 6,7 nm. Die Strukturen sind dann kaum noch dicker als einzelne Atome und ermöglichen besonders hoch integrierte Schaltkreise zum Beispiel für Wearables oder gedankengesteuerte Prothesen.

Gordon Moore formulierte 1965 das später nach ihm benannte Gesetz, wonach sich alle ein bis zwei Jahre die Komplexität integrierter Schaltungen verdoppelt. Er...

Im Focus: Ein negatives Enzym liefert positive Resultate

In den letzten zwanzig Jahren hat die Chemie viele wichtige Instrumente und Verfahren für die Biologie hervorgebracht. Heute können wir Proteine herstellen, die in der Natur bisher nicht vorkommen. Es lassen sich Bilder von Ausschnitten lebender Zellen aufnehmen und sogar einzelne Zellen in lebendigen Tieren beobachten. Diese Woche haben zwei Forschungsgruppen der Universitäten Basel und Genf, die beide dem Nationalen Forschungsschwerpunkt Molecular Systems Engineering angehören, im Forschungsmagazin «ACS Central Science» präsentiert, wie man ein nicht-natürliches Protein designt, das völlig neue Fähigkeiten aufweist.

Proteine sind die Arbeitspferde jeder Zelle. Sie bestehen aus Aminosäurebausteinen, die als Kette verbunden sind, welche sich zu funktionalen Maschinen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juli 2016

25.05.2016 | Veranstaltungen

"European Conference on Modelling and Simulation" an der OTH Regensburg

25.05.2016 | Veranstaltungen

Fachtagung »Magnetwerkstoffe und Seltene Erden«

25.05.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ILA 2016: Additive Produktion ­einsatzfähiger Bauteile durch effiziente Prozessketten

25.05.2016 | Messenachrichten

Reliable in-line inspections of high-strength automotive body parts within seconds

25.05.2016 | Messenachrichten

Wie Zellen Barrieren überwinden

25.05.2016 | Förderungen Preise