Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DPRG-Jahrestagung: Radiologen aus Polen und Deutschland arbeiten eng zusammen

12.09.2007
In Magdeburg findet am 14. und 15. September 2007 erstmals die Jahrestagung der Deutsch-Polnischen Radiologischen Gesellschaft statt. Gastgeber ist die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin der Otto-von-Guericke-Universität.
Klinikdirektor Professor Jens Ricke freut sich, die Teilnehmer dieses 12. bilateralen Treffens dieses Jahr in der Elbestadt begrüßen zu können.

Das Universitätsklinikum Magdeburg wird während der Tagung mit mehreren Beiträgen vertreten sein. Unter anderem wird Prof. Dr. Jens Ricke über die Neuerungen in der Entwicklung radiologischer Interventionen und hierbei insbesondere über die Einsatzmöglichkeiten der Mikrotherapie berichten.

An der hiesigen Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin hat sich dieser Ansatz als Schwerpunkt auch mit überregionaler Bedeutung etabliert. Die mikrotherapeutischen Eingriffe werden vor allem bei onkologischen Erkrankungen, aber auch bei frauenheilkundlichen, schmerztherapeutischen und gefäßbedingten Problemen angewendet.

... mehr zu:
»Nuklearmedizin »Radiologie

Die Deutsch-Polnische Radiologische Gesellschaft e.V. (DPRG) wurde 1993 von renommierten polnischen und deutschen Radiologen gegründet und zeichnet sich durch vielfältige Aktivitäten aus. Die Fachgesellschaft organisiert nicht nur den Erfahrungsaustausch, sondern unterstützt auch den Wissenstransfer zwischen radiologischen Einrichtungen in beiden Ländern und bietet die Möglichkeit der Hospitationen und Fortbildungen für Ärzte. Angestrebt wird hierbei, gemeinsame radiologische Leitlinien in der klinischen als auch wissenschaftlichen Zusammenarbeit zu erstellen und die Kooperationen zwischen den Kliniken zu forcieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist auf die Nachwuchsförderung gerichtet, zum Beispiel durch die Vergabe von Stipendien und Preisen. Die jährlichen Konferenzen der Deutsch-Polnischen Radiologischen Gesellschaft werden im Wechsel in Polen und Deutschland durchgeführt, zuletzt 2006 in Lodz. Präsidenten der Gesellschaft sind derzeit Prof. Dr. Dr. h.c. Roland Felix (Berlin) und Privatdozentin Dr. Urszula Zaleska-Dorobisz (Breslau/Wroclaw).

Die bevorstehende 12. Jahrestagung in Magdeburg wird am 14. September 2007 um 8.45 Uhr eröffnet und findet im Herrenkrug-Hotel, Herrenkrugstraße, statt

Kornelia Suske | idw
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-magdeburg.de/

Weitere Berichte zu: Nuklearmedizin Radiologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

nachricht DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz
21.08.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz