Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wenn Erwachsene nicht still sitzen können

12.09.2007
Das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" bietet Hilfe für ADHS-betroffene Erwachsene - Anmeldung zur Informationsveranstaltung am 1. Oktober 2007 ist ab sofort möglich

Wer vom Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) spricht, denkt meistens an Kinder. Doch ADHS wächst sich nicht aus, sondern auch Erwachsene sind davon betroffen. Gemeinsam mit der TU Chemnitz hat das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" ein Coaching für Erwachsene entwickelt.

Es vermittelt Kompetenzen, die den Betroffenen bei der Bewältigung des ADHS im Alltag helfen. Geplant sind Coachingstunden über die Dauer von sieben Monaten, mit einem Treffen pro Monat in einer Gruppenstärke von maximal zwölf Teilnehmern. Das Coaching wird von erfahrenen Therapeuten geleitet, die seit vielen Jahren in betroffene Kinder und deren Familien begleiten.

Sie vermitteln Wissen rund ums ADHS und helfen den Erwachsenen, Ressourcen zu entwickeln, die für die Überwindung des Syndroms nötig sind. So bekommen die Teilnehmer beispielsweise Tipps für die Bewältigung von Alltagssituationen und für die Strukturierung ihres Alltags. Außerdem lernen sie, wie sie am besten mit Stress umgehen können. Zudem haben sie Gelegenheit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

... mehr zu:
»ADHS »IZH

In einer unverbindlichen Informationsveranstaltung stellt das Team des IZH das Coaching vor. Der Infoabend findet statt am 1. Oktober 2007 von 18.30 bis 19.30 Uhr im zentralen Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Raum NK 003. Zur genauen Planung des Abends wird um Voranmeldung gebeten, beim IZH Chemnitz, Telefon 0371 53007911, E-Mail melanie.weiss@phil.tu-chemnitz.de.

Stichwort: Integratives Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder

Seit zehn Jahren betreut das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" (IZH) unter Leitung von Prof. Kabat vel Job in Chemnitz Menschen mit ADHS. Das IZH ist eine Praxiseinrichtung der Jugendhilfe und arbeitet mit 25 Jugendämtern in Sachsen sowie Sachsen-Anhalt zusammen. Mit der Technischen Universität Chemnitz besteht von Beginn an eine Kooperationsvereinbarung. Das IZH erforscht die Ursachen des ADHS und entwickelt Therapiemöglichkeiten für Betroffene. In die Behandlung wird neben dem Kind auch sein soziales Umfeld einbezogen: das Elternhaus, die Schule, der Hort. Rund 1.000 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien haben im IZH in den vergangenen zehn Betreuung und Förderung erhalten. Seit November 2000 therapiert das Zentrum auch ADHS-betroffene Erwachsene. Bisher nahmen 70 erwachsene ADHS-ler an diesem Training teil. Außer der Stammeinrichtung in Chemnitz gibt es Einrichtungen des IZH in Marienberg, Meißen, Halle-Merseburg, Dessau und Magdeburg.

Das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" im
Internet: http://www.izh-chemnitz.de.
Weitere Informationen erteilt telefonisch das Team des IZH, Telefon 0371 53007911, und schriftlich Melanie Weiss, E-Mail melanie.weiss@phil.tu- chemnitz.de.

| TU Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.izh-chemnitz.de
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/

Weitere Berichte zu: ADHS IZH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Krümmung einen Schritt voraus

27.06.2017 | Informationstechnologie

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Überschwemmungen genau in den Blick nehmen

27.06.2017 | Informationstechnologie