Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Patiententag soll Mut machen

19.10.2005


Medizinische Universitätsklinik Heidelberg informiert über neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Knochenmarkkrebs



In den letzten Jahren wurden große Fortschritte bei Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten des Multiplen Myeloms, einer schweren Form von Knochenmarkkrebs, erzielt. Anlässlich der Myelomtage 2005 lädt die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg am 22. Oktober 2005 Betroffene und Interessierte zum deutschlandweit größten Patiententag "Multiples Myelom" ein und gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in Klinik und Forschung.



Im Rahmen der Veranstaltung können sich die Besucher umfassend über die Themen Entstehung der Krankheit, konventionelle und neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten, Nachsorge und psychologische Betreuung informieren. Dabei stehen Gespräche mit Ärzten und Wissenschaftlern sowie anderen Betroffenen im Mittelpunkt. Unter dem Motto "Malen als Therapie" bietet ein Gesprächs- und Malcafé mit Bilderausstellung Erkrankten eine kreative Möglichkeit, sich auszudrücken und auszutauschen (Voranmeldung vor Ort ist erforderlich).

"Wir möchten nicht nur aktuelle Informationen bieten sondern den Betroffenen auch Mut machen und Ängste abbauen", sagt Professor Dr. Hartmut Goldschmidt, Leiter der Sektion Multiples Myelom der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Anthony D. Ho), der den Patiententag gemeinsam mit der International Myeloma Foundation und in Kooperation mit der Deutschen Leukämie- und Lymphomhilfe, dem Bundesverband der Selbsthilfeorganisationen für Erwachsene mit Leukämie und Lymphomen e.V. und den Plasmozytom-Selbsthilfegruppen Rhein/Main und Bonn veranstaltet.

Heidelberger Sektion Multiples Myelom deutschlandweit führend

Die Sektion Multiples Myelom ist die größte ihrer Art an einer deutschen Klinik. Außerdem ist hier die Myelom-Studiengruppe ("German-Speaking Myeloma Multicenter Group") ansässig. Unter der Leitung von Professor Goldschmidt führen die Ärzte und Wissenschaftler zahlreiche nationale und internationale Studien durch, deren Ergebnisse sowohl beim Patiententag als auch beim Expertensymposium, das am 21. Oktober in Heidelberg stattfindet, vorgestellt werden.

So zeigten neue Substanzen, wie z.B. Thalidomid (Contergan-Wirkstoff), sowie die Verbindung von Blutstammzelltransplantation mit Chemotherapie und Bestrahlung in Patientenstudien viel versprechende Ergebnisse. Weitere Themen der Myelomtage sind bildgebende Verfahren, z.B. die Kernspintomographie, die Diagnosemöglichkeiten von Knochen- und Knochenmarkveränderungen entscheidend verbessern. Mit Hilfe moderner genetischer Analysemethoden sind Experten außerdem in der Lage, den Krankheitsverlauf genauer vorherzusagen.

Myelomtage 2005 - Patiententag
22. Oktober 2005, 10 bis 18 Uhr
Ort: Deutsches Krebsforschungszentrum,
Kommunikationszentrum,
Im Neuenheimer Feld 280,
69120 Heidelberg

Weitere Informationen:
Professor Dr. Hartmut Goldschmidt
Tel.: 06221 / 56 80 03
Fax: 06221 / 56 68 24
E-Mail: studiensekretariat_gmmg@med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

Weitere Berichte zu: Multiples Myelom Patiententag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe
23.02.2017 | Technische Hochschule Deggendorf

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie