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6. Handelsblatt Jahrestagung: Konzernrechungswesen

15.09.2005


Die Bilanzpolizei ermittelt



Durch das Bilanzkontrollgesetz ist zum 1. Juli 2005 das Enforcement-Verfahren zur Kontrolle der Rechtmäßigkeit von Unternehmensabschlüssen eingeführt worden. Auf der ersten Stufe dieses Verfahrens prüft die neu eingerichtete und privatrechtliche Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) auf Verdacht oder stichprobenartig die Abschlüsse von kapitalmarktorientierten Unternehmen. Kooperieren Unternehmen nicht mit der so genannten Bilanzpolizei, prüft auf der zweiten Stufe die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Grundlage der Prüfungen sind die Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS.



Auf der 6. Handelsblatt Jahrestagung „Konzernrechnungswesen“ (19. und 20. Oktober 2005, Köln) berichtet der Präsident der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung, Prof. Dr. Eberhard Scheffler, über erste Erfahrungen mit dem Enforcement-Verfahren und erläutert die Aufgaben und Arbeitsweisen der Bilanzpolizei. Die Rolle des Abschlussprüfers beim Enforcement-Verfahren erläutert Dr. Joachim Schindler (KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG).

Die etablierte Tagung greift neben den Auswirkungen der neuen Überwachungen auch aktuelle Entwicklungen im Bilanzrecht auf. Liesel Knorr (Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V.) gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Projekte des International Accounting Standards Board (IASB). Ministerialrat Dr. Christoph Ernst (Bundesministerium der Justiz) zeigt die nationalen und internationalen Entwicklungen im Bilanzrecht auf.

Thema der großen Podiumsdiskussion ist die Vorgehensweise beim so genannten Impairment-Test. Diese ab 2005 jährlich durchzuführenden Werthaltigkeitsprüfungen wirken sich bereits heute stark auf die Bilanzen der Unternehmen aus, da der Goodwill nicht mehr linear über viele Jahre abgeschrieben werden kann. In vier Fachforen werden die Anforderungen an die Lageberichterstattung und Anpassungen in IAS/IFRS sowie die Anforderungen an ein internes Überwachungssystem und die Bedeutung der IFRS für den Mittelstand vertieft. Der Bilanzexperte Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt) ist der Vorsitzende des diesjährigen Treffens für Vorstände, Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer sowie Finanz- und Rechnungslegungsfachleute.

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter: vhb.handelsblatt.com/pr-konzernrechnungswesen

Weitere Informationen zum Programm
Handelsblatt-Veranstaltungen
c/o EUROFORUM Deutschland GmbH
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-3387
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-4387
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

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Das Handelsblatt, gegründet 1946, ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2005 erreicht das Handelsblatt 289.000 Entscheider, das entspricht 12,6 Prozent.

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. Mit rund 200 Mitarbeitern haben im Jahr 2004 860 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten stattgefunden. Rund 36 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr EUROFORUM-Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2004 bei rund 50 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/presse/konzernrechnungswesen

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