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Konzeption, Realisierung und Finanzierung von Ärztehäusern, Gesundheitszentren, Medizinischen Versorgungszentren

11.11.2004


Die Gesundheitsreform zwingt niedergelassene Ärzte zur Überprüfung ihrer Kosten. Interessante Einsparungspotenziale im Praxenmanagement ergeben sich für Mediziner durch Kooperationen in Ärztehäusern. Hier können Kosten für Personal, Gerätepark, Empfang und Wartezimmer eingespart werden und gleichzeitig der Service für Patienten durch ein größeres Leistungsangebot erhöht werden. Nach Einschätzung des baden-württembergischen Ärzteverbandes gibt es bundesweit rund 1000 Standorte, die sich als Ärztehäuser für Mediziner, Patienten und Immobilenbetreiber anbieten. Seit 1. Januar 2004 werden solche Kooperationen auch durch die Möglichkeiten von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) gesetzlich gefördert. 17 Zulassungen für ein MVZ sind bundesweit bereits erteilt worden.



Auf der EUROFORUM-Konferenz "Konzeption, Realisierung und Finanzierung von Ärztehäusern, Gesundheitszentren, Medizinischen Versorgungszentren" (7. und 8. Dezember 2004, Berlin) diskutieren Vertreter der Ärzteschaft, der Krankenkassen und der Immobilienwirtschaft über die betriebswirtschaftlichen Potenziale von Kooperationen im Gesundheitssektor. Die Herausforderungen und Chancen durch die Gesundheitsreform werden ebenso vorgestellt wie der Wandel der wirtschaftlichen Anforderungen an medizinische Einrichtungen und deren Finanzierbarkeit. Steuerliche Fragen, optimalen Rechtsformen und die Möglichkeiten der Integrierten Versorgung sind weitere Themen.



Chancen und Risiken für Initiatoren und Investoren durch die Gesundheitsreform zeigt der Vorsitzende des Bundesverbandes Managed Care (BMC) Dr. Klaus Meyer-Lutterloh auf. Unter anderem geht er auf Kombinationsmodelle von MVZ mit Wellness oder Integrierter Versorgung ein und zeigt Zulassungsvoraussetzungen für MVZ als Teilnehmer an der vertragsärztlichen Versorgung auf. Die Erwartungen der Krankenversicherungen an MVZ und Integrierte Versorgung stellt Gerhard Kruse (AOK Schleswig-Holstein) vor. Im Rahmen einer Besichtung des centrovital Gesundheitszentrums in Berlin-Spandau erläutert Karmen Savor (centromed Berlin-Spandau Betriebs GmbH & Co. KG) die Vernetzung und Zusammenarbeit des Zentrums mit Ärzten und Krankenhäusern in der Region. Vorstand Gerald Meder erläutert die Planungen der Rhön-Klinikum AG durch medizinische Dienstleistungszentren ihre Krankenhäuser besser zu positionieren.

Das vollständige Programm finden Sie unter: www.euroforum.de/p16503

Dr. phil. Nadja Thomas | Euroforum

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