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EU-Forschungskonferenz 2002 eröffnet

12.11.2002


Vorstellung von142 Forschungsprojekten und 65 Forschungsorganisationen



Die größte EU-Forschungskonferenz, die laut EU-Kommission jemals in Europa stattgefunden hat, ist heute, Montag von EU-Forschungs-Kommissar Philippe Busquin und dem belgischen Premierminister Guy Verhofstadt eröffnet worden. Zu der dreitägigen Konferenz (11.-13. November) werden mehr als 8.000 Teilnehmer und 200 Referenten, darunter 20 Minister, drei Nobelpreisträger und zahlreiche Unternehmer erwartet. 15 Prozent der Teilnehmer aus 61 Ländern kommen aus Bewerberländern. Diese Länder können unter den gleichen Bedingungen am 6. Forschungsrahmenprogramm (RP6 2003-2006) teilnehmen wie EU-Mitgliedstaaten, heißt es aus Brüssel.

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Auf der Konferenz wird nicht nur das neue mit 17,6 Mrd. Euro ausgestattete RP6 lanciert, sondern werden auch erstmals modernste Technologien und Spitzenforschungsprojekte präsentiert. Insgesamt werden 142 Forschungsprojekte und 65 Forschungsorganisationen vorgestellt. Die Teilnehmer selbst organisieren 81 wissenschaftliche Foren.

Fachsitzungen und Workshops werden näher auf die Prioritäten des RP6 eingehen. Dazu zählen: Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie, Technologien der Informationsgesellschaft, Nanotechnologien und neue Materialien, Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelqualität und -sicherheit, nachhaltige Entwicklung, saubere Energie und Verkehr sowie modernes Regieren in der Wissensgesellschaft. Außerdem werden die Themen Humanressources und Mobilität, Patentierung von geistigem Eigentum, die Rolle der europäischen Regionen, Forschungsinfrastrukturen, KMU und die voraussichtlichen Auswirkungen der Erweiterung behandelt.

Die Konferenzteilnehmer werden außerdem erörtern, wie sie sich an RP6-Projekten beteiligen können. Zur Sprache kommen wird, in welchem Verhältnis Forschung und Innovation zueinander stehen. Europäische Wissenschaftler und führende Unternehmer sollen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit erhalten.

Sandra Standhartinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/research/conferences/2002/press_en.html

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