Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Philip Morris Forschungspreis neu ausgeschrieben

05.07.2001


Die Philip Morris Stiftung fordert Wissenschaftler und Forscherteams auf, sich mit ihren Zukunftsideen und Innovationen für den Philip Morris Forschungspreis 2002 zu bewerben. Die mit insgesamt 200.000 Mark dotierte Auszeichnung wird seit 1983 jährlich an Wissenschaftler oder Forscherteams verliehen, die mit richtungsweisenden Entwicklungen die Voraussetzung für Innovation geschaffen haben. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2001.

Die fünf Wettbewerbsfelder des Philip Morris Forschungspreises markieren Bereiche, in denen Wissenschaft und Technik wesentliche Beiträge für Gesellschaft und Wirtschaft leisten: "Mensch und Umwelt", "Mensch und Schlüsseltechnologien", "Mensch und Informationstechnologien", "Mensch, Transport- und Verkehrssysteme" und "Mensch und Zukunftswandel".

Mit der Auszeichnung macht die Philip Morris Stiftung auf das hohe Potenzial in Forschung und Wissenschaft aufmerksam. Der Preis verschafft durch eine gezielte und breit ausgerichtete Kommunikationsarbeit den Menschen hinter den Entwicklungen mehr Gehör - sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wirtschaft und bei potenziellen Anwendern.

Für die Auszeichnung, die im kommenden Jahr zum 20. Mal verliehen wird, hat die Jury zwei neue Mitglieder gewonnen: Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl forscht und lehrt am Institut für Kristallographie und Angewandte Mineralogie und Center for NanoScience (CeNS). Er leitet das Kompetenzzentrum Nanoanalytik München und ist Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Museums, München. Prof. Dr.-Ing. Thomas Weiland, Technische Universität Darmstadt, mit Fachgebiet "Theorie Elektromagnetischer Felder" ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz.

Informationen zu den fünf Wettbewerbsfeldern des Philip Morris Forschungspreises:

  • Im Wettbewerbsfeld "Mensch und Umwelt" geht es um Ökoeffizienz, Ökotechnologie und umweltverträgliche Prozess- und Produktionstechnologien.
  • Der Bereich "Mensch und Schlüsseltechnologien" beinhaltet die Suche nach neuen Werkstoffen für maßgeschneiderte Gebrauchseigenschaften.
  • Das Forschungsfeld "Mensch und Informationstechnologien" umfasst alle Formen von Hard- und Software über Optoelektronik und Computersimulationen bis hin zu Expertensystemen und künstlicher Intelligenz.
  • Das Feld "Mensch, Transport- und Verkehrssysteme" befasst sich mit der Forschung und Entwicklung für den zukunftsorientierten Personen- und Güterverkehr zu Wasser, zu Lande und in der Luft.
  • Für den Bereich "Mensch und Zukunftswandel" werden Vorbildlösungen gesucht, die verdeutlichen, dass der Einzelne im globalen Rennen Chancen erhalten und nutzen kann, die ihm ein traditioneller Standort nicht hätte bieten können. Gesucht werden neue Konzepte für die Welt im Wandel.

| ots
Weitere Informationen:
http://www.netforce.de/philipmorrisforschungspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise