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Ärzte informieren Patienten aktuell über die Ergebnisse des wichtigsten Krebskongresses der Welt

09.06.2008
1. Freiburger Krebs-Update am 21. Juni

Mehr als 30.000 Krebsexperten tagten bis Anfang Juni in den USA auf dem weltweit wichtigsten Krebskongress. Die aktuellen Ergebnisse dieser Pflichtveranstaltung für Onkologen erfahren Patienten und andere Interessierte beim 1. Freiburger Krebs-Update, das am 21. Juni im Konzerthaus Freiburg stattfindet.

Ohne Fachchinesisch werden die Fortschritte bei der Behandlung der häufigsten Krebserkrankungen (Darm, Brust, Lunge, Prostata) und seltener Tumoren vorgestellt. Professor Dr. Gerd Nagel, Gründer der Stiftung Patientenkompetenz, Männedorf, Schweiz ist Vorsitzender dieser Veranstaltung, die von der Tumorklinik SanaFontis organisiert wird. Der Eintritt ist frei.

Viele Krebspatienten fragen: Was kann ich selbst für mich tun? Sie wollen wissen, welche neuen Behandlungsmethoden es gibt oder wie lange es dauert, bis viel versprechende Ansätze der Krebsforschung in die klinische Anwendung gelangen.

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"Mit dem 1. Freiburger Krebs-Update, das am Samstag, den 21. Juni von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Konzerthaus Freiburg stattfindet, sollen Krebsbetroffene in ihrer Rolle als kompetente Patienten gestärkt werden, und Kompetenz beginnt mit Wissen", erklärt Professor Gerd Nagel das Ziel der ersten Veranstaltung dieser Art in Freiburg.

Im Rahmen des Krebs-Updates werden die Ergebnisse des wichtigsten Krebskongresses der Welt vorgestellt. ASCO, so das englische Kürzel für die Amerikanische Gesellschaft für klinische Krebsforschung, die den Kongress jedes Jahr in den USA veranstaltet, gilt als Pflichtveranstaltung für Onkologen aus aller Welt. Denn auf dem ASCO-Kongress erfahren Ärzte und Wissenschaftler alles über die Fortschritte der klinischen Krebsforschung. "Wir denken auch für Patienten oder als Angehörige von Patienten ist es gut zu wissen, was neu und wichtig ist. Aus diesem Grund waren unsere Experten auf dem ASCO unterwegs und haben die wichtigsten Ergebnisse recherchiert und für Patienten aufbereitet", erläutert PD Dr. Joachim Drevs, Ärztlicher Direktor der Tumorklinik SanaFontis und Initiator des Krebs-Updates. Aus erster Hand sollen die Teilnehmer erfahren, welche aktuellen Entwicklungen der Krebsmedizin es gibt, und was diese konkret bedeuten können.

Mitgebracht vom Kongressbesuch haben die Ärzte neueste Studienergebnisse. Diese belegen zum Beispiel, dass der Einsatz zielgerichteter Medikamente bei Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenkrebs zu einer Verbesserung der Behandlungsoptionen in allen Erkrankungsstadien führen kann. Interessant sind auch die Untersuchungen zu Bisphosphonaten. Dieser Wirkstoff, der bereits seit Jahren standardmäßig zur Behandlung von Osteoporose und Tochtergeschwülsten in den Knochen bei Brustkrebspatientinnen eingesetzt wird, hat offenbar noch mehr Potential: eine ASCO-Studie mit knapp 2.000 Brustkrebsbetroffenen zeigte, dass der Wirkstoff selbst auch eine antitumorale Wirkung besitzt und in Kombination mit Hormontherapie bessere Ergebnisse bezüglich der erkrankungsfreien Überlebenszeit erzielt als eine Hormontherapie alleine.

Auch zum Prostatakarzinom, den Tumoren des Kopf- Hals Bereiches sowie zu ergänzenden Methoden der Tumortherapie stehen Vorträge im Programm.

In einem Übersichtsvortrag werden zudem neue Wirkstoffe und Trends der Krebsmedizin vorgestellt.

Journalisten sind sehr herzlich zur Teilnahme am 1. Freiburger Krebs-Update eingeladen.

Veranstaltungsort: Konzerthaus Freiburg, Runder Saal
Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg, Tel.: 0761/3881111
www.konzerthaus-freiburg.de
Über die Tumorklinik SanaFontis
SanaFontis ist ein akut-onkologisches Krankenhaus mit 85 Betten.
Im Mittelpunkt des Klinikkonzepts steht die individuelle und ganzheitliche Behandlung von Krebspatienten mit soliden Tumoren und Lymphomen. Zur Philosophie des Hauses gehört, dass modernste Diagnose- und Therapieverfahren mit einer zugewandten Betreuung der Patienten verknüpft werden. Obwohl der Standardtherapie verpflichtet, ist die Klinik offen für neue Behandlungsansätze und komplementäre Methoden. Im eigenen Studienzentrum werden viel versprechende Krebsmedikamente weiter erforscht, um sie Krebspatienten so schnell als möglich zur Verfügung zu stellen.

Sabine Steimle | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.sanafontis.com

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