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Umwelt, Naturwissenschaft, Innovationen

11.04.2008
Tag der Wissenschaft am 21. Juni

Was sind Umweltverbesserungsobjekte? Was können Plasmen zur Lösung von Energieproblemen beitragen? Wie lässt sich mit neuen Materialien und innovativen Bauweisen ein sparsamer Umgang mit Ressourcen erreichen? Wie wirken sich Klimaänderungen auf den Wasserhaushalt aus?

Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt es beim diesjährigen Tag der Wissenschaft, zu dem die Universität Stuttgart am Samstag, den 21. Juni unter dem Motto "Umwelt, Naturwissenschaft, Innovationen" einlädt. Willkommen sind Neugierige aller Altersgruppen; für Kinder und Familien gibt es umfangreiche Angebote. Von 13.00 bis 19.00 Uhr können die Gäste auf dem Uni-Campus in Vaihingen Wissenschaft und Forschung vor Ort erleben.

Über 100 Institute und einige benachbarte Forschungseinrichtungen bieten Vorlesungen und Ausstellungen, Vorführungen und Mitmachexperimente für Kinder und Erwachsene. Studieninteressierte können sich bei Mitarbeitern und Studierenden über die Fachgebiete der Universität und bei Vorträgen über Studiengänge informieren. Unter dem Motto "Wissenschaft trifft Wirtschaft" wird es ein spezielles Programm für die Industrie geben. Für Unterhaltung und für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt.

Die Exponate und Experimente zu den Stichworten "Umwelt, Naturwissenschaft, Innovationen" sind vielfältig. So haben Studierende der Umweltschutztechnik einen Skulpturenlehrpfad mit "Umweltverbesserungsobjekten" geschaffen. Da gibt es Objekte wie "WasserKlar", das mit einer Membranfilteranlage aus schmutzigem Wasser Trinkwasser macht, einen "SolarTurm", eine "BiogasOrgel", ein "RohstoffKarussell", das den Gästen das Thema Ressourcenverbrauch näherbringt, oder "GezeitenKraft", bei dem die Besucher zur Stromerzeugung selbst Hand anlegen können.

Wissenschaftler informieren über Auswirkungen der Klimaveränderung auf den Wasserhaushalt, die Entstehung eines Tsunami oder über Gefährdungen durch Hochwasser. Die Besucher erfahren auch, wie man mit molekular geprägten Nanopartikeln Stoffe trennen oder Abwasser reinigen kann oder wie ein Brustkrebschip für die individuelle Krebsdiagnose funktioniert. Neueste Entwicklungen aus dem Bereich Leichtbau und Betonbau geben Einblick in textile Gebäudehüllen und schaltbare Gläser bis hin zu neuartigen Brückenkonstruktionen oder speziell armiertem Stahlbeton. Ein Studententeam konstruiert ein Windauto - es wird ausschließlich von Windenergie angetrieben und kann sogar gegen den Wind fahren. Müde beim Autofahren? Ein videobasiertes System erkennt schon den ersten Anflug von Müdigkeit und warnt Autofahrer rechtzeitig. Wer wissen möchte, wie der Stuttgarter Mondsatellit Lunar Mission BW 1 oder ein Flying Laptop funktioniert, kann sich bei den Raumfahrern kundig machen. Eine 3D-Reise in die Welt der Bio-Moleküle können die Besucher im Proteinkino unternehmen. Im Labor der Plasmaforscher erfahren die Gäste, was Plasmen sind, wie man sie zum Leuchten bringt, damit magnetische Kraftfelder formt und wie Plasmen unser Energieproblem lösen helfen. Physiker bieten Visualisierungen von Zeitreisen, bei den Informatikern können die Gäste die Leistungsfähigkeit von Spielkonsolen ausprobieren und bei den Mathematikern kann man seine persönliche Primzahl erfahren oder beim Schülerwettbewerb Mathematik mitknobeln. Und last but not least gibt die Universität Einblick in ihre Exzellenzprojekte, einen Forschungsverbund zur Simulationstechnik (SimTech) und eine Graduiertenschule zu intelligenten Produktions- und Fertigungstechniken.

Mehr zum Tag der Wissenschaft gibt es ab Anfang Mai unter http://www.uni-stuttgart.de/tag. Dort kann auch das gedruckte Programm angefordert werden.

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de/tag

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