Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie die Technik unter veränderten Umweltbedingungen leidet

06.03.2008
Technische Produkte und Werkstoffe müssen den veränderten Umweltbedingungen standhalten: Fein- und Sahara-Staub, Globale Erwärmung und Klimawandel, Mechanischer Schock und Vibrationen sind der "Feind" moderner Geräte. Durch Umweltsimulation werden zuverlässige und langlebige Produkte entwickelt - dies ist ein wichtiger Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Die 37. Jahrestagung der Gesellschaft für Umweltsimulation (GUS) findet am 12. bis 14. März 2008 am Fraunhofer ICT in Pfinztal bei Karlsruhe statt.

Wenn Fernsehgeräte, Kühlschränke und Lithium-Akkumulatoren vorzeitig ihren Geist aufgeben, mag das zunächst nur ärgerlich sein - aber schon bei Verkehrsampeln und Bahnschranken wird es lebensgefährlich. Die Hersteller wissen, welche Risiken mit solchen Produkten verbunden sind und sie unternehmen in der Regel viel, um ein Versagen zu vermeiden.

Dazu gehört, dass man schon während der Produktentwicklung die später oft "stressigen" Umweltbedingungen beim Betrieb oder die lang einwirkenden Umweltparameter in der Ruhephase eines Autos oder eines Mobiltelefons simuliert: Je extremer die Umweltbedingungen, desto gefährdeter die Technik.

... mehr zu:
»GUS »Umweltsimulation

Die dafür notwendigen Anlagen zur Erforschung der Wirkungen an Materialien und Bauteilen stehen am Fraunhofer ICT in Pfinztal und in den Prüf- und Entwicklungszentren der Mitgliedsfirmen der Gesellschaft für Umweltsimulation zur Verfügung.

Mit ausgefeilten Testkombinationen und immer feineren Messmethoden zur Wirkungsfeststellung versucht man in immer kürzeren Zeiten ein Produkt für den Markt zu entwickeln und für den Einsatz in der Umwelt zu qualifizieren.

Dem Wunsch, schon bei einem neuen Produkt die voraussichtliche Lebens- und Gebrauchsdauer vorher zu bestimmen, wird mehr und mehr auch mit Hilfe der numerischen Simulation Rechnung getragen. Aber welchen (Mehr-) Preis akzeptiert der Kunde für aufwendige Tests? Welche Möglichkeiten der Risikoabschätzung und der Absicherung der Bauteilentwicklung gibt es noch?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Experten der in Pfinztal im Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ansässigen Gesellschaft für Umweltsimulation (GUS), die vom 12. bis 14. März ihre 37. Jahrestagung veranstaltet. Rund 180 Teilnehmer werden in Pfinztal erwartet.

Im Rahmen der Tagung werden auch die Preisträger des
1. Bilderwettbewerbes in der Umweltsimulation geehrt. Mehr als 65 Bilder aus allen Arbeitsgebieten der Umweltsimulation wurden von den Juroren aus Industrie und Forschung bewertet.

Den 1. Preis belegte die Expositionsanlage des Fraunhofer ISE am Schneefernerhaus auf der Zugspitze.

Rückfragen:

Sonja Holatka
Gesellschaft für Umweltsimulation
c/o Fraunhofer ICT
Joseph-von-Fraunhoferstr. 7
76327 Pfinztal
Tel. (0721) 4640-391
sonja.holatka@gus-ev.de

Marianne Soldinger | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.ict.fhg.de

Weitere Berichte zu: GUS Umweltsimulation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie