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Wenn der Boden auftaut

29.02.2008
Mit den Folgen des Klimawandels im Gebirge beschäftigt sich ein Symposium, das am 10. und 11. März an der Universität Würzburg stattfindet.
Das Thema lautet: "Permafrost in europäischen Gebirgen"; Veranstalter sind das Institut für Geographie (Physische Geographie) und die Kommissionen für Geomorphologie und Glaziologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die Klimaerwärmung macht auch von den Gebirgen nicht halt.

Steigende Temperaturen lassen Gletscher schmelzen; besonders dramatisch zeigen sich die Folgen, wenn bislang gefrorener Boden auftaut, und deshalb ganze Hänge ins Rutschen geraten. Die Gebirgskryosphäre - also die von Eis bedeckte Zone - reagiert dabei besonders empfindlich auf Veränderungen der atmosphärischen Bedingungen.

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Permafrost entzieht sich allerdings im Gegensatz zu den Gletschern einer direkten Beobachtung. Um die Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Permafrost beurteilen zu können, ist es nötig, die Verbreitung und Charakteristik sowie die komplexen Zusammenhänge genau zu kennen. Von zentraler Bedeutung ist es, Ausmaß und Geschwindigkeit der ablaufenden Prozesse möglichst genau zu erfassen und zu verstehen.

Das Symposium gibt den aktuellen Kenntnisstand über die Verbreitung, Eigenschaften und Bedeutung von Permafrost in europäischen Gebirgen wieder und zeigt Zukunftsperspektiven auf. Veranstaltungsort ist das Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 4.

Das ausführliche Programm der Tagung finden Sie hier:
http://www.geographie.uni-wuerzburg.de/rahmen/quick_links/symposium_permafrost_in_europaeischen_gebirgen/

Gunnar Bartsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wuerzburg.de/

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