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Über 1.400 Teilnehmer zur Jahrestagung der deutschen Herzchirurgen erwartet

07.01.2010
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie vom 14.-17. Februar in Stuttgart

Über 1.400 Herzchirurgen und Mitarbeiter herzchirurgischer Abteilungen von Krankenhäusern werden sich Mitte Februar in Stuttgart über die neuesten Entwicklungen in ihrem Fachgebiet austauschen. Zu der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) werden alle führenden Herzchirurgen Deutschlands und eine große Zahl von Herzchirurgen aus aller Welt erwartet. Die Jahrestagung steht unter dem Motto „Mit Herz und Verstand“.

„Durch die Entwicklung neuer Technologien und Methoden eröffnen sich in der Herzchirurgie völlig neue Möglichkeiten der Behandlung. Doch nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch notwendigerweise im Interesse und zum Wohle der Patienten. Unser Motto für die kommende Jahrestagung greift dies auf: Dabei steht `Herz´ für die emotionale Zuwendung des Arztes zum Patienten, dies insbesondere in Zeiten zunehmend technisierter Behandlungen. Der Verstand generiert die wissenschaftliche, technische und akademische Kompetenz des Arztes, die notwendig ist, um dem Patienten eine qualifizierte Behandlung auf dem neuesten Entwicklungsstand der Medizin anbieten zu können“, kommentiert Tagungspräsident Professor Rüdiger Lange das Motto der Jahrestagung.

Schwerpunktthemen der Jahrestagung 2010 sind unter anderem die rekonstruktive Aorten- und Mitralklappenchirurgie, das thorakale Aortenaneurysma, plastische und rekonstruktive Eingriffe am Sternum sowie interventionelle, endoskopische und Hybrid-Verfahren. „Ziel der Jahrestagung 2010 ist es aber auch, die chirurgisch-wissenschaftliche Kompetenz in wichtigen `Randgebieten´ zu erhöhen. Wir haben uns deshalb zusätzlich Schwerpunktthemen wie beispielsweise den Trikuspidalklappenerkrankungen und der herzchirurgischen Intensivmedizin zugewandt, die bisher häufig weniger repräsentiert waren“, so Lange.

Um der Entwicklung zu interdisziplinären Behandlungsstrategien gerecht zu werden, werden auf der Jahrestagung eine Vielzahl von „Joint-Sessions“ angeboten, auf denen Herzchirurgen, Kardiologen, Kinderkardiologen, Thoraxchirurgen, Gefäßchirurgen und Kardiotechniker die Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam beleuchten. Zusätzlich findet eine "Joint Session" mit der Gesellschaft für Herzchirurgie aus Frankereich statt, dem Partnerland der Jahrestagung 2010.

Auf der begleitenden Industrieausstellung werden rund 80 Unternehmen sich und ihre Medizinprodukte rund um bzw. für die Herzchirurgie den Tagungsteilnehmern präsentieren.

Studenten können an der Jahrestagung kostenfrei teilnehmen. Weitere Informationen zur Jahrestagung sowie eine Anmeldemöglichkeit sind im Internet unter www.2010.dgthg-jahrestagung.de zu finden.

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) vertritt als medizinische Fachgesellschaft die Interessen der rund 750 in Deutschland tätigen Herz-, Thorax- und Kardiovaskularchirurgen im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Pressekontakt:
Thomas Krieger
Pressereferent der DGTHG
Tel: 033439 18746
Mobil: 01577 7832685
Mail: presse@dgthg.de

Thomas Krieger | DGTHG
Weitere Informationen:
http://www.2010.dgthg-jahrestagung.de

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