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Siemens-Sektor Industry fokussiert sein Wachstumsprogramm auf Industriekunden

05.04.2011
Industriesoftware, Branchenexpertise und Servicegeschäft als zentrale Hebel

Mit der geplanten Neuorganisation der Siemens AG richtet sich der Sektor Industry künftig konsequent auf Industriekunden aus. Hierzu will der Sektor sein Branchen- und Servicegeschäft stärken und seine führende Rolle bei Industriesoftware ausbauen.

„Software für industrielle Prozesse, fundierte Branchenexpertise und technologiebasierter Service: Die Hebel zur Steigerung der Produktivität unserer Kunden sind gleichzeitig wichtige Wachstumstreiber für unser eigenes Geschäft. Deswegen werden wir unsere industriellen Aktivitäten in diesen Bereichen mit aller Kraft weiterentwickeln, um unsere Marktanteile auszubauen“, sagte Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry, auf der Hannover Messe.

Die geplante Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten ab dem 1. Oktober 2011 sei dabei ein wichtiger Schritt, um die Potenziale im Servicegeschäft und in wachstumsstarken Branchen wie dem Automobilbau, dem Maschinenbau oder der chemischen Industrie noch besser wahrnehmen zu können.

Der für Siemens weltweit adressierbare Markt in den Fertigungs- und Prozessindustrien soll bis 2016 voraussichtlich auf weit über 200 Milliarden Euro anwachsen. Das durchschnittliche Marktwachstum wird in diesem Zeitraum auf rund fünf Prozent pro Jahr taxiert. Weil sich steigende Energiepreise und hohe Anforderungen an den Umweltschutz auf die Produktionskosten auswirken, zielen die Unternehmen dieser Industrien auf immer höhere Produktivität und Effizienz, insbesondere beim Energieverbrauch. Gleichzeitig werden die Entwicklungszeiten immer kürzer, obwohl die Komplexität der Produkte und die daraus resultierenden Datenvolumina im Entwicklungsprozess erheblich zunehmen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen rücke die Branchenexpertise eines Industrieausrüsters in den Fokus, so Russwurm: „Wir sind der einzige Anbieter, der in der Lage ist, die Markteinführungszeiten seiner Kunden mittels Software und Automatisierungstechnik zu halbieren und gleichzeitig die Kosten eines produzierenden Unternehmens für Energie oder Abwasser signifikant zu senken. Mit der neuen Aufstellung wollen wir unsere Leistungen gebündelt aus einer klaren Organisation heraus anbieten. Damit können wir unsere Vorteile gegenüber Wettbewerbern am Markt noch besser ausspielen.“

Durch die Optimierung der Vertriebszuständigkeit im Geschäft mit spezifischen Industriebranchen sollen laut Russwurm die Wachstumspotenziale entlang aller Technologien und Wertschöpfungsebenen realisiert werden. Hierzu sollen die bisherige Branchenverantwortung und die dazugehörigen Geschäfte der Division Industry Solutions mit dem Produkt- und Systemgeschäft der Divisionen Industry Automation und Drive Technologies zusammengeführt werden. Das gilt unter anderem für Branchen wie ‚Schiffbau’, ‚Papier und Zellstoff’ oder ‚Wasser’. So plane der Sektor Industry, die Rolle der Branchenverantwortlichen zu stärken und ihnen zu ermöglichen, das Portfolio von Produkten, Systemen und Lösungen für spezifische Branchen jeweils optimal auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden abzustimmen.

Gleichzeitig sollen die Serviceaktivitäten des Industriegeschäfts in einer eigenständigen Division namens „Customer Service“ mit weltweit rund 14.000 Mitarbeitern zusammengeführt werden. Diese Division soll die Ausführung des gesamten Servicegeschäftes des Sektors Industry verantworten – eng mit den jeweiligen Branchenaktivitäten verknüpft und unter Nutzung der vielfältigen Synergiepotenziale IT-basierter Servicetools. Um den Besonderheiten des Großanlagenbaus gerecht zu werden, soll Metals Technologies als direkt vom Sektor geführte Business Unit organisiert werden. Im Gegensatz zu den anderen Geschäftseinheiten errichtet Metals Technologies als Generalunternehmer auch komplette Produktionsanlagen für die Eisen-, Stahl- und Aluminiumindustrie.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchen-lösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Ge-schäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“, „vorhersagen“ oder ähnliche Begriffe. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Vorstands. Sie unterliegen daher einer Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Siemens ist insbesondere stark von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage betroffen, da diese einen direkten Einfluss auf Prozesse, Kunden und Lieferanten haben. Das kann die Entwicklung unseres Umsatzes und die Realisierung einer besseren Kapazitätsauslastung als Resultat des Wachstums nachteilig verändern. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit sind nicht alle Geschäftsbereiche bei Siemens gleichermaßen von Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds betroffen; erhebliche Unterschiede bestehen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes der Auswirkungen solcher Veränderungen. Dieser Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass Siemens als ein globales Unternehmen in Ländern mit konjunkturell sehr unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv ist. Unsicherheiten ergeben sich unter anderem aus der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei bereits erteilten Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Vorstand von Siemens es derzeit erwartet oder dass die Funktionskosten in Vorwegnahme eines Wachstums, das nicht wie erwartet eintritt, steigen. Weitere Faktoren, die Ursache für eine Abweichung des Ergebnisses von Siemens von den ursprünglichen Erwartungen sein können, sind Entwicklungen an den Finanzmärkten, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen (insbesondere im Verhältnis zum U.S.$), Rohstoffpreisen und Aktienkursen, Kreditrisikozuschlägen (credit spreads) sowie der Werte der Finanzanlagen im Allgemeinen. Etwaige Änderungen in den Zinssätzen oder anderen Annahmen, die bei der Berechung der Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verwendet werden, können einen Einfluss auf den Anwartschaftsbarwert der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen bei Siemens sowie auf die erwartete Entwicklung des Planvermögens haben, woraus wiederum unerwartete Änderungen des Finanzierungsstatus der Pensionszusagen und der Pläne für pensionsähnliche Leistungszusagen resultieren können. Eine zunehmende Volatilität im Markt, ein weiterer Verfall der Kapitalmärkte, eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und fortgesetzte Unsicherheit in Bezug auf die Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise, oder Schwankungen des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, können ebenso unerwartete Auswirkungen auf das Ergebnis von Siemens haben. Des Weiteren ist Siemens Risiken und Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Veräußerung von Geschäftsaktivitäten, bestimmten strategischen Neuausrichtungen, der Entwicklung seiner Beteiligungen und der strategischen Allianzen, Herausforderungen in der Integration wichtiger Akquisitionen, der Implementierung von Gemeinschaftsunternehmen und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen, der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen oder den Markteintritten neuer Wettbewerber, Veränderungen der Wettbewerbsdynamik (vor allem in sich entwickelnden Märkten), dem Risiko, dass neue Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens nicht angenommen werden, Änderungen in der Geschäftsstrategie, dem Ausgang von offenen Ermittlungen, anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie den Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen oder auch den Tatbeständen dieser Ermittlungen ergeben, den potenziellen Auswirkungen dieser Untersuchungen und Verfahren auf das Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden, den potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens und verschiedenen anderen Faktoren, ausgesetzt. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den anderen Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, geschätzte oder projizierte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.


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