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Siemens-Forschung gehört zur Weltspitze

25.03.2011
Die Siemens AG hat in zwei der wichtigsten Innovationsmärkten Auszeichnungen für herausragende Forschung und Entwicklung erhalten.

In den USA wurde Siemens von dem angesehenen Technikmagazin „MIT Technology Review“ erstmalig in die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt aufgenommen. Und in China hat das führende Wirtschaftsmagazin „Global Entrepreneur“ Siemens bereits zum dritten Mal in Folge als bestes Forschungszentrum des Landes ausgezeichnet.

Die Forschung und Entwicklung (F&E) von Siemens konzentriert sich auf globale Herausforderungen wie die Verstädterung, den demografischen Wandel, die Globalisierung und den Klimawandel. Einen Schwerpunkt nehmen dabei die Technologien des Umweltportfolios ein, die beispielsweise elektrischen Strom einsparen und erneuerbare Energien voranzubringen sollen. Vor allem die Leistungen der Siemens-Wissenschaftler auf diesem Gebiet waren für die Aufnahme in den Index der 50 weltweit innovativsten Unternehmen ausschlaggebend, den die Zeitschrift MIT Technology Review in den USA erstellt hat.

„Siemens entwickelt nicht nur Windkraftanlagen, sondern arbeitet auch an neuen Technologien für Smart Grids, welche die Energieübertragung und -verteilung in Stromnetzen verbessern“, sagte Jason Pontin, Chefredakteur und Herausgeber des Magazins. Diese Technologien sind die Voraussetzung, um erneuerbare Energien überhaupt breit verfügbar zu machen. Den aktuellen Index der innovativsten Unternehmen hat das renommierte Technikmagazin des Massachusetts Institute of Technology Ende Februar 2011 veröffentlicht. Neben Siemens werden Firmen wie Apple, IBM, Google, Novartis und Toyota aufgeführt.

Auch in China wurde Siemens für seine Forschung und Entwicklung ausgezeichnet. Dort hat das chinesische Wirtschaftsmagazin „Global Entrepreneur“ Siemens Corporate Technology China – die zentrale Forschungsabteilung des Unternehmens – als bestes Forschungs- und Entwicklungszentrum des Landes geehrt. Die Auszeichnung ging dabei zum dritten Mal in Folge an Siemens.

Weitere Preisträger sind internationale Unternehmen wie Microsoft, ABB oder Nokia. Zu den Auswahlkriterien gehören etwa die Investitionen in F&E, die Globalisierung der F&E-Strategie oder auch die Anpassung an lokale Bedürfnisse. „Forschung und Entwicklung sollte nicht nur der internationalen Geschäftswelt, sondern auch den Menschen vor Ort dienen“, sagt Yang Fu, Chefredakteur des Global Entrepreneur.

„Siemens in China hat durch seine einzigartige Smart-Strategie die lokalen Innovatoren sehr gut und erfolgreich eingebunden.“ In China liegt ein Schwerpunkt der Siemens-Forschung auf sogenannten Smart-Technologien – Lösungen, die robust, kostengünstig, wartungsarm und einfach zu bedienen sind und schnell zu marktfähigen Produkten entwickelt werden können. Diese Technologien sollen nicht nur die Anforderungen des chinesischen Marktes erfüllen, sondern auch das Potenzial haben, am Weltmarkt erfolgreich zu sein.


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