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Siemens baut Stadtbahnen für US-Städte

12.10.2015
  • 29 Stadtbahnen vom Typ SD-160 für Denver
  • Fünf weitere Stadtbahnen vom Typ S70 für Metropolregion Twin Cities
  • Volumen beider Aufträge rund 130 Mio. USD

Zwei Nahverkehrsbetreiber aus den Vereinigten Staaten haben Siemens mit der Lieferung von weiteren Stadtbahnen (LRV) beauftragt. Regional Transportation District (RTD) in Denver, Colorado, erhält für über 110 Mio. USD 29 Stadtbahnen vom Typ SD-160.

Die Auslieferung ist für Anfang 2018 geplant. Dann wird Denver über eine Siemens-Flotte von über 200 Fahrzeugen verfügen. Twin Cities Metro Transit hat für die Metropolregion Minneapolis-St. Paul (Twin Cities), Bundesstaat Minnesota, fünf weitere Stadtbahnen vom Typ S70 im Wert von 20 Mio. USD bestellt.

Hier sind bereits 59 Fahrzeuge von Siemens auf der grünen und blauen Linie in den Städten St. Paul, Minneapolis und Bloomington im Einsatz. Alle Bahnen werden im Siemens-Werk in Sacramento, Kalifornien, gebaut.

"Unsere Städtepartnerschaften mit Denver und den Twin Cities sind exzellente Beispiele dafür, wie in Regionen Fahrgäste und die lokale Wirtschaft gleichermaßen von einem Stadtbahnsystem profitieren können. Mit fast 1.300 Stadtbahnen im Betrieb in ganz Nordamerika hat sich Siemens einen hervorragenden Ruf für Zuverlässigkeit aufgebaut", sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

Hinsichtlich des öffentlichen Nahverkehrs gilt Denver als eine der besten Städte in den USA. Im Jahr 1994 eröffnete die Stadt ihr Stadtbahnsystem, betrieben mit Fahrzeugen von Siemens. Der Erfolg und die steigenden Fahrgastzahlen sorgten dafür, dass Denver die Siemens-Flotte erweiterte. Der neuerliche Auftrag schreibt die 22jährige Erfolgsgeschichte fort. Die neuen Bahnen sind vollständig kompatibel mit dem bestehenden System und ermöglichen es RTD, die Betriebs- und Instandhaltungskosten zu verringern.

"Mit diesem neuen Auftrag zur Lieferung von Schienenfahrzeugen setzen wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Siemens fort, damit wir unseren Fahrgästen jenes hohe Niveau an Service bieten können, das sie von uns erwarten und das für sie sehr wichtig ist", erläuterte David Genova, Interim General Manager und CEO von RTD. "Unsere Flotte besteht aus ähnlichen Fahrzeugen, die wir in unserem gesamten Light-Rail-System einsetzen. Dieses Konzept bietet uns ein Höchstmaß an Flexibilität und Durchgängigkeit und hilft somit, Kosten zu sparen."

Die Zwillingsstädte von Minnesota, St. Paul und Minneapolis, rückten im Sommer 2014 mit der Eröffnung der grünen Linie näher zusammen. 50 Jahre nach der Einstellung der Stadtbahnen wurden die beiden Städte durch eine neue Linie verbunden. Die grüne Linie verfügt über 23 Stationen und verbindet die Innenstädte von St. Paul und Minneapolis miteinander.

Sowohl die Universität von Minnesota als auch das Minnesota State Capitol, Sitz des Senats und des Repräsentantenhauses, sind mit der Linie erreichbar. Über den Anschluss der grünen Linie an die blaue Linie können verschiedene Ziele, wie beispielsweise das Einkaufszentrum Mall of America, das Baseball-Stadion Target Field und der internationale Flughafen Minneapolis-St. Paul, mit der Stadtbahn erreicht werden.

Metro Transit nahm die grüne Linie zehn Jahre nach der ersten Stadtbahnlinie Minnesotas, der blauen Linie, in Betrieb. Der Betreiber wird mit den neuen Bahnen den Service auf seinen Linien, die Rekordfahrgastzahlen verzeichnen, weiter ausbauen. Die neuen Fahrzeuge werden speziell an die Anforderungen der Zwillingsstädte angepasst und gebaut.

Dazu gehört eine verstärkte Isolierung der Bahnen, um sowohl den Lärm zu mindern als auch den Komfort während des Sommers und im Winter zu steigern. Für noch mehr Sicherheit sorgen verbesserte Bremsen. Durch den Einsatz von LEDs in der Innen- und Außenbeleuchtung kann der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer verlängert werden.

Das Werk in Sacramento, das seit fast 30 Jahren produziert, wird bis zu 80 Prozent mit Strom aus einer Zwei-Megawatt-Solaranlage betrieben. Derzeit sind über 800 Mitarbeiter hier beschäftigt. Siemens ist Marktführer für Stadtbahnen in Nordamerika.

Weitere Informationen zur Division Mobility finden Sie unter www.siemens.com/mobility

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015100028MODE


Ansprechpartner
Frau Ellen Schramke
Division Mobility
Siemens AG

Nonnendammallee 101

13629 Berlin

Tel: +49 (30) 386-22370

ellen.schramke​@siemens.com

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