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Vattenfall präsentiert Weltkarte des Klimaschutzes – Josefsson: „Gobaler Preis für Emissionen unabdingbar“

18.01.2007
Die Eindämmung des Klimawandels durch die nachhaltige Senkung von Treibhausgasemissionen ist technisch und ökonomisch zu bewältigen, wenn konsequent die zur Verfügung stehenden Technologien eingesetzt werden. Dies ist das zentrale Ergebnis der umfassenden Studie „Global Climate Impact Abatement Map“, einer globalen Bestandsaufnahme von Klimaschutzmaßnahmen, die Vattenfall am 18. Januar 2007 bei einer Konferenz in Berlin unter Beteiligung des Staatssekretärs im Bundesumweltministerium Matthias Machnig vorstellte.

Mit der Studie hat sich Vattenfall zum Ziel gesetzt, erstmals alle technisch möglichen Klimaschutz-Maßnahmen weltweit – aufgeteilt nach sechs Wirtschaftssektoren über sechs Weltregionen und in drei Zeitschritten – zusammenzutragen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist es, aufzuzeigen, wie bis 2030 der Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre so begrenzt werden kann, dass die Erderwärmung 2 Grad Celsius nicht übersteigt.

Vattenfalls President und CEO Lars G. Josefsson sagte: “Was wir hier heute in Berlin vorlegen, ist die Skizze der ersten Weltkarte des Klimaschutzes. Wir müssen nun gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen, also neues Wissen hinzufügen, um diese Karte weiter zu verfeinern. Was wir allerdings schon jetzt sehen: Klimaschutz ist keine Utopie – er ist mit vorhandener und noch zu verbessernder Technologie machbar. Wir müssen umgehend die weltpolitischen Rahmenbedingungen schaffen, damit das hier beschriebene Poten¬zial auch zur Entfaltung kommt. Unabdingbar dafür ist ein weltweit verbindlicher Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen, und das heißt: Wir brauchen den weltweiten Emissionshandel.“

Die Vattenfall Klimaschutz-Karte zeigt unter anderem, dass die Kosten für die Begrenzung der Treibhausgaskonzentration auf 450ppm in etwa 0,6 Prozent der jährlichen weltweiten Wirtschaftsleistung entsprechen – vorausgesetzt, dass das gesamte Potenzial ausgeschöpft wird. Die Bestandsaufnahme zeigt auch, dass in den Industrieländern vor allem in der Steigerung der Energieeffizienz umfassendes Klimaschutz-Potenzial zu „negativen Kosten“ schlummert. Damit sind Maßnahmen gemeint, die sich allein durch die mit ihnen verbundenen sinkenden Energiekosten selbst finanzieren. Weltweit könnten so bis 2030 jährlich rund 7 Gigatonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden, was etwa dem siebenfachen Ausstoß Deutschlands entspricht. Im Durchschnitt wurden in der Untersuchung Vermeidungskosten von Euro 15 pro Tonne Kohlendioxid-Äquivalente errechnet.

Weiterhin zeigte sich, dass das Potenzial für Klimaschutz-Maßnahmen relativ gleichmäßig über die untersuchten Wirtschaftssektoren und Weltregionen verteilt ist. Bis zu 45 Prozent des Potenzials wurde bei Industrie und Energiewirtschaft ermittelt. Entwicklungs- und Schwellenländer (ohne China) stehen für mehr als 40 Prozent des Klimaschutz-Potenzials. In den Industrieländern könnten sich nach den Untersuchungsergebnissen rund 40 Prozent der Maßnahmen aus sich selbst heraus finanzieren („negative Kosten“).

Um zu einer möglichst breiten Diskussion einzuladen, hat Vattenfall die Ergebnisse der globalen Klimaschutz-Karte auf einer eigens dafür eingerichteten Website veröffentlicht. Unter der Adresse: www.vattenfall.com/climatemap

ist eine detallierte Darstellung der Vorgehensweise, Berechnungen, Analysen und Schlussfolgerungen zu finden.

Ihre Kontakte für weitere Informationen:
Martin May, Head of Media Relations, Tel.: +46-(0)8-739 52 70.
Arne Mogren, Head of Vattenfall’s Climate Policy Office,
Tel.: +46-(0)8-739 52 34.
Vattenfall Media Relations: +46 (0)8-739 50 10

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