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Peugeot 207 - Trendsetter aus Tradition: "20…"-Baureihen setzen Maßstäbe

13.02.2006


10. Februar 2006

  • Technologien aus höheren Fahrzeugklassen demokratisiert
  • Innovative Komfort- und Sicherheitsausstattungen
  • Wegweisende Lösungen seit 77 Jahren

Wenn der Peugeot 207 im Mai auf den deutschen Markt kommt, werden die Maßstäbe im Kleinwagensegment neu geeicht. Unter der mit einer Länge von 4,03 Metern gegenüber dem 206 um 20 Zentimeter gewachsenen Karosserie verbirgt sich eine Vielzahl neuester Technologien. Hinzu kommen großzügige Platzverhältnisse sowie ein offensives Design, das die jüngste Peugeot-Formensprache eindrucksvoll fortschreibt.

Peugeot 207: neue Referenz mit Oberklasse-Ausstattungsmerkmalen

Mit seiner Komfort- und Sicherheitsausstattung stößt das neueste Mitglied der Löwenfamilie in Bereiche vor, die bislang nur höheren Fahrzeugklassen vorbehalten waren. So kann der Peugeot 207 zum Beispiel mit Zweizonen-Klimaautomatik, Parfümspender, Panoramaglasdach und Highend-Soundsystem von JBL® bestellt werden. Innovativ zeigt sich auch die aktive und passive Sicherheit: Die Vorderwagenkonstruktion mit zweifachem Lastpfad erfüllt die EU-Richtlinie zum Fußgängerschutz und erhöht zugleich die Reparaturfreundlichkeit. Neu in dieser Klasse ist zudem das statische Kurvenlicht, bei dem per Lenkwinkelsensor oder durch die Betätigung des Blinkers zwei zusätzliche H7-Lampen zum Fahr- bzw. zum Fernlicht aktiviert werden und um 30° in die Kurve hinein leuchten. Für ein gleichzeitig komfortables und aktives Fahrgefühl sorgt die serienmäßige elektrische "Brushless"-Servolenkung, die stufenlos und unabhängig von der Drehzahl die Lenkhilfe anpasst. Selbst eine Einparkhilfe hinten (akustisch/visuell), eine Reifendruckkontrolle, ein Geschwindigkeitsregler mit -begrenzer, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung oder ein elektrochromer Innenrückspiegel mit Abblendautomatik sind für den neuen Peugeot 207 erhältlich.

Neben zwei modernen Benzinern (1,4 l 65 kW/88 PS und 1,6 l 80 kW/109 PS) sowie einem 1,6-Liter-HDi-Diesel (80 kW/109 PS) mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP werden ab Herbst 2006 auch zwei neue, direkteinspritzende 1,6-Liter-Ottomotoren (85 kW/115 PS und 110 kW/150 PS) aus der Kooperation mit der BMW Group verfügbar sein. Einer der vielen technischen Leckerbissen ist dabei der Twin-Scroll-Niederdruck-Turbolader. Bei dieser Technologie wird der Abgasstrom geteilt, wodurch der Lader schneller anspricht und sich das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich erhöht. Eine abschaltbare, nur bei Bedarf arbeitende Wasserpumpe und die zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs automatisch arbeitende Ölpumpe sind weitere Highlights des neuen Aggregats.

Trendsetter von Anfang an

Mit dem 207 setzt Peugeot die große Tradition einer Baureihe fort, die seit dem Produktionsstart des ersten Großserienmodells im Jahr 1929 für fortschrittliche Technologien steht. Schon der bis 1937 produzierte Peugeot 201 ist als erstes Fahrzeug seines Segments mit einer Bugatti-Hinterradaufhängung und ab 1931 mit einer Einzelradaufhängung vorne ausgestattet.

Der Peugeot 202 (1938 – 1950) überzeugt als erstes erfolgreiches Großserienfahrzeug in der Kompaktklasse mit einem avantgardistischen Stromliniendesign. In einer speziellen Version als Peugeot 202 BH Darl´Mat Aluminium-Coupé fährt es zudem in Montlhéry mehr als 2.000 Kilometer mit einer für die damalige Zeit sensationellen Durchschnittsgeschwindigkeit von über 145 km/h.

Der von 1948 bis 1960 produzierte Peugeot 203 kommt bereits zum Produktionsstart mit einem technisch wegweisenden 1,3-Liter Reihenvierzylinder auf den Markt, dessen Zylinderkopf aus Leichtmetall besteht und dessen Verbrennungsräume erstmals halbkugelförmig ausgelegt sind. Eine weitere Innovation ist seinerzeit die selbsttragende Karosserie, ab 1954 kommt zudem erstmals bei Peugeot ein vollsynchronisiertes Viergang-Getriebe zum Einsatz. Als eine der ersten europäischen Limousinen bietet Peugeot den 203 mit einer Komfortausstattung an, die unter anderem Liegesitze und ein Stahlschiebedach umfasst.

Generationswechsel zum Frontantrieb

Der von 1965 bis 1976 gebaute Peugeot 204 ist das erste Fahrzeug der Löwenmarke mit Frontantrieb. Ebenfalls neu in dieser Klasse: der quer eingebaute 1,1-Liter Vierzylinder mit einem Motorblock und Zylinderkopf aus Leichtmetall. Erstmals kommen in diesem Segment auch serienmäßig Scheibenbremsen an den vorderen Rädern zum Einsatz. Der 1967 im Peugeot 204 Break vorgestellte 1,3-Liter Dieselmotor ist zur damaligen Zeit nicht nur der kleinste Selbstzünder der Welt, sondern auch der erste in Verbindung mit Frontantrieb. Außerdem wird er auch als erster Diesel aus Leichtmetall hergestellt. Peugeot 205 und 206: Eintritt in die automobile Neuzeit

Der von 1983 bis 1998 produzierte 205 markiert für Peugeot nicht nur den Eintritt in die automobile Neuzeit, sondern setzt auch das im 204 begonnene Diesel-Engagement fort. Als erster Kleinwagen erreichen die Versionen GLD/GRD mit 1,8-Liter Dieselmotor eine Millionenauflage. Der 205 ist auch schon sehr früh Träger von alternativen Antriebskonzepten: 1984 beispielsweise mit dem 205 Électrique. Ab 1987 ist der 205 mit einem geregelten Dreiwege-Katalysator erhältlich, die Dieselmotoren werden mit einem Abgasrückführungssystem ausgestattet. Als der Bestseller 1998 in den verdienten Ruhestand tritt, ist er mit knapp 5,3 Millionen verkauften Einheiten das bis dahin meistproduzierte Peugeot-Modell aller Zeiten.

Sein Nachfolger, der Peugeot 206, wird als erstes Fahrzeug des PSA-Konzerns vollständig virtuell am Computer entworfen. Wegweisend im Kleinwagensegment ist vor allem seine Sicherheitsausstattung: Fahrerairbag, abschaltbarer Beifahrerairbag, Seitenairbags, Prallkissen zum Schutz der Beine, pyrotechnische Gurtstraffer und ein Vier-Sensoren-ABS sind ab Modellstart verfügbar. Zudem ist der 206 als einer der ersten Kleinwagen mit einem Navigationssystem erhältlich, das kostenfreien Zugriff auf Notruf- und Pannenhilfsdienst bietet. Mit der Markteinführung des genialen Stahldach-Coupé-Cabrios 206 CC (2001) setzt Peugeot erneut einen Trend und als erster Kleinwagen wird der 206 schließlich in Verbindung mit dem 1,6-Liter-HDi ab 2004 serienmäßig mit dem wegweisenden Rußpartikelfiltersystem FAP ausgestattet.

Auch nach der Einführung des Peugeot 207 bleibt der beliebte Vorgänger im Angebot. Der 206 wird heute weltweit an acht Standorten produziert und in insgesamt 145 Ländern verkauft. Bei einem Produktionsstand von aktuell über 5,35 Millionen Einheiten hat er seinen Vorgänger 205 in der Hälfte der Produktionszeit längst überholt und unterstreicht eindrucksvoll die Stärke und die Technologieführerschaft der Löwenmarke im Kleinwagenbereich.

Weitere Informationen unter www.peugeot.de

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