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Start in eine neue Dimension - Weltweit größte Gasturbine beginnt Testbetrieb in Irsching

21.01.2008
Am 20. Dezember 2007 wurde die von Siemens entwickelte weltweit größte und leistungsstärkste Gasturbine planmäßig zum ersten Mal gezündet. Damit beginnt der für 18 Monate geplante Testbetrieb im E.ON-Kraftwerk Irsching 4 bei Ingolstadt.

Nach erfolgreichem Abschluss des Probebetriebs wird Siemens die Anlage zu einem hocheffizienten Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk mit einer Leistung von rund 530 Megawatt und einem Spitzenwirkungsgrad von über 60 Prozent erweitern. E.ON Kraftwerke, eine Tochtergesellschaft von E.ON Energie, wird die GuD-Anlage voraussichtlich 2011 übernehmen. E.ON und Siemens investieren dafür insgesamt rund 500 Millionen Euro.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wir müssen daher den stetig wachsenden Bedarf an elektrischer Energie nicht nur zuverlässig und wirtschaftlich, sondern vor allem auch klimaverträglich decken“, sagte Uriel Sharef, Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG.

Energieeffiziente innovative Produkte wie die neue Siemens-Gasturbine spielten dabei eine herausragende Rolle. „Mit E.ON Kraftwerke haben wir einen starken Partner für ein zukunftsweisendes Projekt in Irsching gewonnen. Gemeinsam unterstreichen wir damit unseren Anspruch auf Technologieführerschaft im Energiebereich in Deutschland und weltweit“, ergänzte Sharef.

Klaus-Dieter Maubach, Vorstandsvorsitzender von E.ON Energie, wies auf die Bedeutung der technologischen Weiterentwicklung in der Energieerzeugung hin: „Der Klimaschutz ist zu einer zentralen Herausforderung unseres Handelns geworden. Bis 2010 plant E.ON Investitionen in Höhe von insgesamt 60 Milliarden Euro. Der Großteil davon fließt in neue, umweltschonende Erzeugungskapazitäten.

Der Standort Irsching ist dafür das beste Beispiel: der Wirkungsgrad von Block 4 wird über 60 Prozent liegen. Dies bedeutet einen Quantensprung in der Kraftwerkstechnik. Gegenüber bislang realisierten Anlagen lassen sich so jährlich CO2-Einsparungen von etwa 40.000 Tonnen erzielen. E.ON investiert darüber hinaus in den Einsatz neuester Technologien beim Neubau von Kohlekraftwerke sowie in Erneuerbare Energien“.


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